Moto-Martin 1100
Moto-Martin 1100
Der Ja-Sager

Eines Abends, zu alkoholgeschwängerter Stunde, am Bierpilz auf einer Party, irgendwo in Deutschland: „Du Aldaa, ich hab da 'ne Martin in Teilen gekauft, haste Bock mir die zusammenzustecken?“ „Logisch, wenn´s weiter nix ist. Proost“.

Natürlich war weiter was. Und in nüchternem Zustand hätten meine Warnzentren im Hirn auch Alarm geschlagen wie die Alpha-Henne im Stall, in den man ein halbes Dutzend ausgehungerte Steinmader geworfen hat. Aber mit der zufriedenen Gleichgültig- und Leichtsinnigkeit des angetüdelten Größenwahnsinnigen war die Nummer eben fix abgenickt.

Frühe Reue

Ein paar Tage später erfolgte die angedrohte Anlieferung der Brocken. Verteilt auf einige Apfelsinenkisten wanderten die total versifften Teile in den Keller. Bereits bei der ersten Sichtung ging die rote Lampe im Schädel an, begleitet von ersten, leichten Zweifeln: „Das soll so alles zusammen passen?“ Ich ziehe dann mal den Joker und befrage das Publikum. Es kam, wie es kommen mußte: Es paßte natürlich so gut wie nichts zusammen. Wie sich heraus stellte, waren sowohl Fahrwerkskomponenten, als auch Auspuff „auf gut Glück“ dazu besorgt worden und außer Rahmen, Federbein und Schwinge so gut wie nichts von der einstigen Moto-Martin vorhanden. Insbesondere die komplette Abwesenheit von Buchsen, Achsen, Kettenspannern und anderem Kleinkram trieb mir den kalten Angstschweiß auf die Stirn, denn gerade dieser Kleinscheiß ist es, der beim Aufbau enorm aufhält.

Mit Messer und Gabel

Nachdem sich die Gabel beim ersten Einpassen extrem unkooperativ zeigte und einfach nicht mit dem Rahmen spielen wollte, setzte die hintere angelieferte Felge gleich noch einen drauf. Im Nabenbereich baute sie dermaßen breit, daß sie nicht zwischen die Schwingenarme zu schieben war. Und dabei waren noch nicht mal Kettenradträger und Bremssattelaufnahme montiert. Also weg mit dem Geraffel und schmaleren Ersatz besorgt. Eine 12er Bandit-Felge war willig, und nach der Anfertigung einiger Buchsen und Distanzen dann auch an ihrem Platz – ebenso wie die Gabel.

Kettenhemd

In einer gesundheitsverachtenden Aktion habe ich anschließend im Alleingang den Motor in den Rahmen gewuchtet. Beim Bund habe ich LEO-Zwo Triebwerke gewartet, die gefühlt keinen Deut leichter waren, als das stählerne GPz-Herz. Zum Äpfel aus den Bäumen werfen taugen die Teile nur bedingt. Am Reaktor mußte ich aufgrund der Abwesenheit sämtlicher Distanzen und Aufnahmen begleitend aktiv werden und für Ersatz sorgen. Den nächsten Dämpfer gab es im direkten Anschluß, als sich zeigte, daß die selektierte Eagle-Classic 4-in-1-Anlage sich nicht ohne massive Änderungen des Rahmens verbauen lassen würde. Die Sau kollidierte massiv mit dem Unterzug des französischen Miststücks.

Analsauereien

Also weg mit der Eagle und her mit einer Sidewinder. Die geht nicht nur dem Unterzug aus dem Weg, sondern schafft auch zusätzliche Bodenfreiheit. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt angesichts der geplanten Auslegung der Fuhre als ebenerdiges Flacheisen. Nachdem zwischenzeitlich ein Alutank aufgetan werden konnte, ging es der Optik nach und nach an den verstaubten Kragen. Eine Harley-Funzel vorne mit einem umgemuddelten Zündapp-Schutzblech darunter machten die Bug-Geschichte zu einer relativ schnellen Nummer, während die beplankende Arbeit am Achterdeck deutlich aufwendiger ausfiel. Eingriffe in den Rahmen schieden von vorne herein aus, da dieser vernickelt ist. Eine galvanische Nachbehandlung vertragen die französischen Rohrwerke nicht sonderlich gut und Lack oder Pulver kamen für den Besitzer nicht in Frage. Zudem segelte die ganze Aktion unter Low-Budget Flagge, was von vorne herein den Etat strickt einzäunte.

Hock' dii' hii'

Ich entschloß mich, nach kurzer Marktsondierung und einem halben Dutzend IKEA-Besuchen das Sitzmöbel selber zu stricken und schnitt als Basis eine Aluplatte aus, auf welche ich dann laminierend aufgebaute. Ein kurzer, knapper Höcker im klassischen Layout war das Ergebnis. Den Schlingel habe ich hinten mit einem Ausleger aus Edelstahl verlängert damit Rücklicht, Blinker und Kuchenblech eine Heimat haben. Um die zierliche Linie im Hüftbereich des Krads nicht mit der Batterie versauen zu müssen, wanderte der Strombehälter in einen schlanken Eigenbaukasten unterhalb der Schwinge. Hier fällt er nicht weiter auf und senkt zudem den Schwerpunkt der Fuhre.

Ergänzungsnahrung

Die fehlende Fußrastenanlage bekam adäquaten Ersatz durch ausgelaserte Grundplatten im Yoshimura-Look, die mit Raask-Pedalerien bestückt wurden. Da die Teile nie für die Martin gedacht waren, paßten sie natürlich roh nicht im Ansatz. Adapterplatten aus Aluminium greifen vermittelnd ein und nehmen gleichzeitig den Seitenständer auf, der aus dem Chopper-Zubehör stammt. Die rechte Fußablage mußte aufgrund der verbauten Sidewinder-Kloake um einige Zentimeter nach außen wandern, damit der Flunken des Fahrers nicht angekokelt wird. Mit einem selbsttüdelten VA-Profilkörper, der sich an vorhandenen Rahmenaufnahmen abstützt, ließ sich das Debakel beheben. Auf Fußdruck wird nun über die ZZR-600 Pumpe Druck auf die Ducati-Zange achtern ausgeübt, die wiederum eine 750er Gixxer-Scheibe in die Mangel nimmt. Das Ganze stützt sich auf Eigenbauanker und -halter ab, verbunden mit vorhandenen Montagepunkten der Martin.

Kraft durch Schub

Auf der anderen Seite des Rades ist ein 47er Kettenrad moniert, welches über eine 530er Kette von einem ZX10-Ritzel angetrieben wird. Die Kette geht dabei um Sackhaaresbreite an Rahmen, Schwinge und Reifen vorbei. Aber „knapp“ reicht in diesem Fall völlig aus. Zwischenzeitlich wanderte dann noch die Minimalelektrik ans Krad, die Kabel in den Rahmen und die Taster an den Lenker. Eine Dyna 2000 setzt zwei ZX10-R Zündspulen unter Strom und befeuert den Motor. Der wird von einem Ölkühler temperiert, der zuvor in einem Renault R5 Turbo seinen Dienst versah und dank des Sidewinders platzsparend vor dem Kurbelgehäuse montiert werden konnte.

Wildes Getier

Zwischenzeitlich habe ich mir dann einen Wolf gespachtelt und einen Braunbären geschliffen. Kaum zu glauben, was für eine Menge Zeit für lediglich zwei Lackteile draufgehen kann. Nachdem die Brocken grundierend übergejaucht und auf dem Hocken probemontiert waren, klärte sich die Lackfrage quasi von selber. Das schnöde Grau gefiel mir so gut, daß ich es lediglich mit etwas Weiß und Schwarz absetzte und mit Klarlack finalisierte. Die Felgen folgten der Farbwahl, während ich die Alu- und Edelstahlteile matt verschliff. So kommt etwas mehr Kontrast ins Bild, und die Karre sieht nicht nach frisch geschmücktem Christbaum aus. Lediglich der 50er Zündapp-Fender bekam eine polierende Maniküre spendiert, was auf Grund seiner kargen Maße optisch nicht weiter problematisch ist. Sollte mich noch mal jemand im Brausebrand anhauen, ob ich in der Richtung tätig werden möchte, wird die Antwort eine gänzlich andere sein. Ich bin einfach zu alt für diese Scheiße!

TECHNISCHE DATEN Marke/Modell/Bj.: Martin GPz 1100 Besitzer: Thomas „die muß nur eben zusammen gesteckt werden“ Voss Erbauer: Markus „Achso, gut, ja, mach ich eben“ Wenzel Motor: GPz 1100 UT, Dyna 2000, ZX10R Zündspulen, ZX10 Ritzel, Umbau auf hydraulische Kupplung Ölkühler: Renault R5 Turbo Vergaser: Mikuni RS 36 Luftfilter: Vance & Hince Krümmer/Auspuff: Sidewinder mit Eigenbau-Dämpfer Rahmen: Martin, vernickelt Schwinge: Martin Kastenschwinge mit Eigenbaukettenspannern Federbein: Sachs Gabel: YZF 750 Gabelbrücken: YZF 750 modifiziert Räder:
vorn: YZF 750
hinten: Bandit 1200 Bereifung:
vorn: 120/70ZR17
hinten: 180/55ZR17, wahlweise 190/50ZR17, 190/55ZR17 oder 170/60ZR17 Lenker: YZF 750 modifiziert Bremsen:
vorn: YZF 750 mit Spiegler Scheiben
hinten: Brembo 4-Kolbenzange (Ducati) mit GSX-R 750 Bremsscheibe, Sattelaufnahme und Abstützung Eigenbau Fußrastenanlage: Eigenbau mit Raask-Hebeleien, ZZR 600 Bremspumpe, ausgelaserte VA-Platten mit Yoshimura-Logo Tank: Martin Alutank mit Eigenbauaufnahmen Scheinwerfer: Harley Sportster, stark modifiziert, m-lock integriert Höcker/Sitzbank: Eigenbau aus GfK und Aluminium, Edelstahlausleger mit innenliegender Kabelführung, Moosgummisitzpolster Kotflügel: 50er Zündapp modifiziert Armaturen/Schalter/E-BOX: Taster, m-lock, m-unit, Kabel im Rahmen verlegt Instrumente: Digitaltacho Lackierung: Grundierungsgrau, schwarz/weiß abgesetzt Sonstiges: Batterie unterhalb der Schwinge, Rizoma Spiegel und Bremsflüssigkeitsbehälter, Kellermann Blinker, vorne mit Positionsleuchten, LED-08/15 Rücklicht, Eigenbau Minimalelektrik im Rahmen Danke an: Strothmann und Sprite, zwei meiner besten Kumpels



MTNT-07
MTNT-07
Deine Spuren im Sand

Die Zeiten, in denen man den Tauglichkeitswert einer Basismopete für amtliche Umbauten an den schnöden Zahlen ihres Hubraum ablesen konnte sind vorbei – und Mittelklasse-Hocker inzwischen viel mehr als reine Wegwerfhaufen für Fahranfänger. Aktuelle Derivate entwickeln richtig saftigen Punch, sind amtlich ausgestattet – und vor allem bezahlbar.

Es kann also durchaus Sinn machen, einfach mal zu checken, ob das Budget nicht besser in einen etwas kleineren, dafür jüngeren Eimer gesteckt werden sollte, statt sich auf einen ausgelutschten Hecht aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen zu versteifen. Vor allem, wenn man am Ende etwas auf der Veranda stehen haben will, das sich nicht nur durch Lackfarbe und Kennzeicheninschrift von anderen Fahrstühlen unterscheidet.

Schlangenwesen

Wer zudem vornehmlich im wilden Kurvengetümmel sein Heil sucht, wird den Gewichtsvorteil von bis zu zwei Zentner schnell zu schätzen und in akuten Grinsefaktor umzumünzen wissen. Yamahas MT-07 ist das Paradebeispiel dieser neuen und stürmischen Kleintier-Gattung – und zudem mit ca. 6,7K für ein Neuvehikel angenehm geschmeidig in der Anschaffung. Grund genug für uns, mal so ein Gerät im Zuge einer Projektbike-Serie auf die Hebebühne zu wuppen und zu schauen, was da so geht. Also hieß es für uns mal wieder: Volle Kanne, Hoschies! Nur weil der Nager ein kleiner ist, bedeutet das nämlich nicht, dass er unter Welpenschutz stünde oder wir Zurückhaltung walten lassen würden. Das biologische Kindchenschema funktioniert bei uns nicht. Wir versohlen auch Niedlichkeiten den Hintern. Und zwar deftig.

Kleine Fische

Zu Beginn des Projekts waren ursprünglich geplant: Eingriffe ins Fahrwerk sowie optische Maßnahmen an Front und Heck. Die Tankpartie dazwischen sollte eigentlich erhalten bleiben. Dass das so nicht funktionieren würde, zeigte sich recht schnell, als wir beim Strippen feststellen mussten, dass sie gar keine richtige war, sondern vielmehr ein Sammelsurium aus vielen kleinen miteinander verstöpselten Verkleidungsstückchen, die zudem auch noch aus eingefärbtem ABS gefertigt sind, so dass Anlaminieren ebenfalls nicht möglich sein würde. Ein Austausch des Tanks selber schied ebenfalls aus, da dieser anatomisch mit nichts anderem auch nur ansatzweise kompatibel ist. Das geht ja gut los.

Monogam

Notgedrungen fiel die Entscheidung auf den kompletten Neubau des Bodyworks nach Monocoque-Art. Dadurch konnten auch gleich noch die Proportionen verschoben und die Sitzposition beeinflusst werden. Das Monocoque haben wir direkt auf das nackige Mopedgerüst laminiert, ohne den Umweg einer Negativ-Form. Hinten kam ein MV-Agusta Heck als Basis zum Einsatz, von dem jedoch nicht sonderlich viel übrig geblieben ist. Die Werkstatt sah während der Arbeiten am Einteiler monatelang aus wie eine kolumbianische Koks-Fabrik. Weißer Staub wohin man nur sah oder fasste. Allabendliches Ausblasen sämtlicher Organöffnungen mit dem Kompressor und eine GFK-Lunge waren unausweichlich. Badewasser wie frischer Mörtel. Immer wieder wurde nachlaminiert, geändert, geschliffen, gesägt, gestaubt, gejuckt. Das Teil sollte am Ende ohne wildes Gespachtel auskommen. Und das dauert halt. Nicht zuletzt, weil auch noch der Auspuff durchs Heck verlegt werden sollte, was nach Fertigstellung des Monocoques direkt zu Drecksorgie 2.0 führte.

3.0

Die Maske entstand nicht weniger aufwändig aus einem 0815-Rohteil. Form und Größe wurden radikal verändert und zwei legale LED-Scheinwerfer eingelassen sowie das Teil strukturell verstärkt, so dass es mit einer einzelnen Befestigung am Unterkiefer formstabil an der Gabel hängen kann. Der Maskenträger ist gleichzeitig auch verstellbarer Lenkanschlag für die eingehängte ZX-10R Gabel, die mit dem MT-Joch bestückt im Lenkkopf herumoxidiert.

Schwebezustand

So schwebt die Maske nicht nur optisch frei vor der Forke herum, sie ist auch mit nur zwei Schrauben innerhalb einer Minute demontierbar. Mehr Zeit verschlingt auch der Abbau des Monocoques nicht. Nur drei Schrauben sind zu lösen, dann liegt das Teil komplett am Boden. Da zudem keinerlei weitere Anbauteile, Schalter oder Verbraucher an ihm befestigt oder im Weg sind, müssen nicht einmal Steckverbindungen gelöst werden. Der Strip einer originalen MT-07 dauert etwa zehn bis 20 Mal so lange.

Stangenware

Am Rahmen mussten wir nicht viel ändern. Lediglich 15 Zentimeter wurden amputiert, das war's auch schon. Das Gestell ist ab Werk bereits dermaßen knackig, dass keine elementaren Eingriffe oder Beschneidungen nötig waren. Maseltov! Für das Monocoque haben wir ein paar rahmenfeste Stempelaufnahmen gefertigt, damit das Fahrergewicht nicht nur auf den erwähnten drei Schraubpunkten lastet. Außer der kleinen Starterbatterie tummelte sich nach einer Verlegung der elektrischen Komponenten nichts mehr unter dem Sitzbereich, so dass der dortige Raum für die angedachte Verlegung des Auspuffs genutzt werden konnte.

Doppelplusgut

Die doppelläufige Ixil-Kanone ragt nun seitlich aus dem Heck hinaus. Die Verlegung haben wir mittels eines eng anliegendes, aus Rohrstücken geschweißtes Zwischenrohr umgesetzt. Dieses schmiegt sich so lasziv an die statt der originalen verbauten Ducati-Einarmschwinge, dass man zwischendurch immer mal wieder nachsehen muss, ob einer der beiden schwanger ist. Dank der räumlich engen Verkuppelung ist das aufgepflanzte sechszöllige Triumph-Hinterrad nach Lösend er Zentralmutter frei abnehmbar. Etwas tricky war der Schwingeneinbau in Sachen Federung, da einerseits kein Platz für eine orthodoxe Umlenkung war, wir jeden Kubikzentimeter für den Auspuff brauchten und das Federbein bei der MT zudem liegend über dem Getriebe montiert ist. Gelöst haben wir die Geschichte mit viel Messerei und geometrischer Datensuche per Aftermarket-Federbein einer VT600, welches von der Schwinge direkt gegen den Rahmen gedrückt wird – und seinen Job unerwartet hervorragend macht.

Vordergründig

Vorne steckt ebenfalls ein 1050er Speed-Triple Rad in der Kawa-Gabel, befeuert von einer CBR 1000 RR-Bremsanlage. Die musste im Zuge der ersten Fahrten jedoch eine Scheibe hergeben – die Bremsleistung war einfach viel zu heftig für den Dreizentner-Stuhl. Beim kleinsten Zug am Hebel drohte ein sofortiger Salto-Mortale. Der durch unsere Umbauten nochmals um ca. 50 Millimeter verringerte Radstand und die um den gleichen Wert nach vorne gewanderte Sitzposition wirken dem auch nicht gerade entgegen. Der verbliebene Rotor reicht dicke aus, um die paar Kilo im Zaum zu halten.

Altschulisch

Für die Lenkaufgabe haben wir uns bei Rizoma mit einer klassischen Dragbar eingedeckt, die ein herrlich direktes Gefühl zum Vorderrad aufkommen lässt und dank selbstgedrehter Adapter (welche auch gleich noch die Kellermann Blinker diebstahlsicher aufnehmen) zehn Zentimeter zusätzliche Breite verpasst bekam. Trotz wildestem Teilemix hat der Kutter bereits auf der ersten Proberunde erstklassig funktioniert. Mit dem kurzen Radstand und knackiger Übersetzung macht der kräftige Twin auch im Zweiten beim normalen Beschleunigen gerne Männchen – Stoppies sind mit dem Bonanza-Rad sowieso kein Problem. Mit gerade einmal 150 Kilogramm und dem Hammer-Fahrwerk kann man mit dem Stuhl problemlos Slalom um die Kerzen auf einer Geburtstagstorte fahren.

Damit machen wir einen dicken grünen Haken unter unser 2015er Projekt-Bike und bedanken uns artig bei unseren Partnern, die uns tatkräftig unterstützt haben. Operation Mittelklasse gelungen, Patient bebt. Auf zum nächsten Krankenbett.

TECHNISCHE DATEN Marke/Modell/Bj.: Yamaha MT-07, EZ 2014 Krümmer/Auspuff: Ixil Komplettanlage mit Eigenbau-Zwischenrohr ins Heck verlegt Heckrahmen: gekürzt Schwinge: Ducati 848 mit Narbenadapter Federbein: VT600 Zubehör Gabel: Kawasaki ZX10-R Gabelbrücken: ZX-10-R mit MT-Joch Lenker/Riser: Rizoma mit Eigenbau-Adaptern Räder: Triumph Speed Triple 1050 Bereifung: Metzeler M7RR vorn: 120/70ZR17 hinten: 190/50ZR17 Bremsscheiben:
vorn: EBC
hinten: Ducati Bremszangen:
vorn: CBR 1000 RR
hinten: Brembo Bremsleitungen: Stahlflex Tank/Höcker/Sitzbank: Eigenbau GFK-Monocoque mit gedengelten Alu-Covern Kotflügel: Street-Machines, modifiziert Bugspoiler: Zubehör Instrumente/Anzeigen: Minitacho Maske/Scheinwerfer: Eigenbau mit LED-Scheinwerfern Blinker vorne: Kellermann BL 2000 Blinker hinten/Rücklicht: Kellermann Rombus Sonstiges: Crashpads, Kellermann Blinker-Relais, Tankdeckelblende mit Magnetverschluss, Kühlerschutz, Luftfilterkastenseitenteile Eigenbau