Ausgangs-Zustand

Ausgangs-Zustand

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DefCon 14 Projektbike - Das Ausgangsmaterial

Robert Lemke Casting Contest

Neues Jahr, neues Glück. Wir wollen mal wieder reibungslos funktionierendes und von hochbezahlten Ingenieuren sorgsam ersonnenes Material vorsätzlich zerschrauben und auf Teufel komm raus sowohl sinnfrei als auch irrational umstricken. Weil´s geht. Und wie immer lautet auch dieses Mal die Eingangsfrage: Welches Schweinderl hätten´s denn gern?

Den Zuschlag bekam eine GSX 1400. Zum einen passt ihr Hubraumwert exzellent ins Programm und zum anderen uns das konstruktive Konzept gut zu Gesicht. Wir wollten nämlich mal wieder etwas auf klassischer Rohrrahmentechnik umkloppen, gerne luftgekühlt, mit ordentlich Hubraum, schussfester Technik und viel Raum nach oben. Mopeten mit diesen Parametern gibt es nicht gerade wie Sand am Meer, so dass die Auswahl recht schnell erschöpft und der 1.4er flugs selektiert war.

Hässlich wie Codo

Zudem ist der Hocker serienmäßig richtig schön hässlich, mit einem völlig übertriebenen 4-Personen Heck verunstaltet und bietet auch sonst ausreichend Angriffspunkte für dreiste Schurkereien auf der Hebebühne. Und davon haben wir einige in Petto. Das Heck kommt auf jeden Fall komplett in die Tonne. Als Ersatz steht bereits die Racing-Version eines Kilogixxer-Möbels bereit. Der Heckrahmen wird entsprechend umgestrickt und einiges an Umfang verlieren.

Gute Schwingungen

Den wiederum wird die Schwinge hinzu gewinnen. Der Radhalter soll nicht nur einen Längenzuwachs im zweistelligen Bereich erfahren, sondern auch einen ordentlichen Unterzug bekommen. Die Front wird natürlich auch umgetüdelt, so ziemlich alle derzeitigen Anbauteile pensioniert, die Bremsanlage ersetzt und auch darüber hinaus kein Stein auf dem anderen bleiben. Mit gerade einmal knapp über 100 Pferden im Stall bietet der Reaktor einiges an Potential, dem wir nachhaltig auf die Sprünge helfen wollen. Also ran an die Sau und geschlachtet das Vieh.

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Heck und Schwinge

Heck und Schwinge

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Heck-Meck

Ertstmal ums Heck kümmern. Die Schwinge wurde beim Strassenmeister in Berlin sowohl verlängert, als auch monumental verstärkt. In dieser Phase rotiert noch ein 190er auf 6" zwischen den Armen - das ändert sich später noch.
Der Heckrahmen ist beschnitten worden und bekam ein Zwischendeck sowie Brückenpfosten für das Kilogixxer-Heck verpasst und als Ausgleich zum arschastigen Gemenge wanderte eine frische LED-Laterne an die Forke.
Alles in einem noch sehr frühen Stadium.

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Turbo-Kit

Turbo-Kit

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Der Turbo-Kit

Von Anfang an sollte unbedingt ein Turbo an die Karre. Da die Sache für Ersttäter ziemlich tricky ist und insbesondere die Sache mit dem TÜV privat praktisch nicht zu lösen ist, haben wir uns für einen Kit mitsamt Gutachten und Einbau von einem renomierten Unternehmen aus Itzehoe entschieden. Wie sich sehr schnell rausstellen sollte - ein fataler Fehler (dazu kommen wir im Verlauf der Serie noch). An dieser Stelle waren wir jedoch noch guten Mutes.
Air-Fuel-Controller und Ladedruck-Regler haben wir später nachgeschoben - gehört thematisch aber in dieses Kapitel, dehalb auch auf den Bildern zu sehen.
Der ursprüngliche Kit war relativ einfach aufgebaut. Steuergerät und primäre Düsen sowei Drosselklappen blieben original, den Spritzuschlag für den Boost-Bereich servierten sekundäre Düsen im Plenum, angetrieben von einem zweiten Controller.

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Bodywork 1.0

Bodywork 1.0

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Körperwelten

In dieser Phase wurde Dickie frisch eingekleidet. Der Tank wurde umgebaut, der Höcker umlaminiert, Gabelcover gebaut, eine Sitzplatte nebst Aufsteck-System geschneidert, Seitendeckel aus Alu geklöppelt, Blinker eingesetzt, ein R1-Endpott aufgesteckt sowie amtliches Lenkgeschmeide installiert. So Langsam sah der haufen wieder aus wie ein Motorrad. Gesamte Bauzeit bis hierhin: zwei Monate

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Lack

Lack

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Da geht dir der Lackstift

Zeit für 'nen Kessel Buntes. Used-Optik im ältlichen klassischen Suzuki Blau-Weiß Outfit. Abgeranzt und matt. Here we go:

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