Bol D'Or Kriese

Bol D'Or Kriese (!)

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Honda Bol D'Or

Erstens kommt es anders...

… und zweitens als man denkt. Wie schnell sich manche Dinge quasi von selbst über den Haufen werfen, hat Steffen beim Umbau seiner alten 900er Honda mehrfach erfahren. Es fing schon damit an, daß dies eigentlich gar keine Bol D'Or sein sollte...

Ganze 300 Euro hat Steffen für seine damals noch serienmäßige Honda Bol auf den Tisch gelegt. Klassiker hin oder her, es war halt ein alter Eimer, und mehr sollte er auch nicht sein. Ein Übergang, bis eine Gixxer oder eine CBR deren Platz einnehmen würde. Natürlich zwecks Fighterisierung, schließlich hatte sich Steffen in der Fighters und auf Messen mit Inspirationen vollgetankt und war heiß darauf, sein Erstlingswerk in Angriff zu nehmen. Straßenkämpfer mit Sinn für Nostalgie werden jetzt natürlich schon aufmerksam, denn die Bol D'Or ist ebenfalls ein ziemlich dankbares Objekt für einen Neuaufbau nach eigenem Geschmack. Vor allem, wenn dieser oldschool-kompatibel ist. Genau das war bei Steffen der Fall, und so entschied er sich, sein Alteisen konsequent zu veredeln, statt weiteres Geld in einem 0815-Bückeisen zu versenken. Angesichts des Resultats können wir zu diesem Sinneswandel nur explizit gratulieren.

FZR – und fertig

Ein genaues Bild vom fertigen Moped hatte der Schraub-Autodidakt dabei nicht im Kopf, aber die Marschroute war dennoch klar: Ein minimalistisches, klassisches Roadster-Design mit ungehindertem Blick aufs Rahmendreieck, dazu ein moderneres Fahrwerk mit 17-Zoll-Rädern. Nicht zu breit, aber normal-breit. Ein 180er Hinterreifen sollte es schon sein. Also machte sich Steffen auf die Suche nach passenden Komponenten, und die fand er erstaunlicherweise bei der japanischen Konkurrenz: Gabel und Schwinge der Yamaha FZR 1000 passen ohne Änderungen an Lenkkopf oder Schwingenachse an den Honda-Rahmen – wer hätte das gedacht?

Doppelte Planänderung

Der erste Versuch mit einer für die Ur-FZR mit 4,5x18 Zoll-Felge gebauten Schwinge von Speed Products scheiterte, da deren Unterzug mit dem gewünschten 5,5x17 Zoll-Rad mit der Kette kollidierte. Die nötige Neuorientierung führte immerhin nicht allzuweit vom geplantern Weg ab: Die Hinterradführung einer neueren Tausender-Yam mit serienmäßigem 17-Zöller sorgte dafür, daß der Fighter-Debütant Steffen am Ende doch noch zu einem Plug&Play-Erfolgserlebnis kam. Übrigens mußte er noch bei einem weiteren Heck-Aspekt von seinem ursprünglichen Plan abweichen: Eigentlich sollte die Bol D'Or ein Zentralfederbein bekommen, aber aufgrund der Erfahrungswerte anderer Schrauber mit dieser Umrüstung rückte er von dem Vorhaben ab. Die Anbringung der Stereofederbein-Aufnahmen an der FZR-Schwinge überließ er dann den Profis von Krüger & Junginger. Ganz ehrlich, Steffen: zum Oldschool-Look des Ofens passen sie auch viel besser.

Erneutes Umdenken

Es überrascht kaum, daß auch bei der Gestaltung der Sitzgelegenheit am Ende etwas anderes herauskam, als zu Beginn angedacht: Steffen wollte ein komplett neues GfK-Heck verwenden. Bei näherer Betrachtung fügte sich aber auch die Originalbank hervorragend ins Bild ein – vorausgesetzt, man würde sie geringfügig eindampfen. Geringfügig heißt in diesem Fall: 20 Zentimeter kürzer und sich nach hinten verjüngend. Genau der richtige Eingriff für ein enorme dynamisierung der Linienführung bei gleichzeitiger Bewahrung des alten Bol D'Or-Flairs. Extrem stimmig, weil das perfekte Maß zwischen schick und dezent, ist auch das Lackkleid: Schwarz für Rahmen, Fahrwerk und Triebwerk stand von Anfang an fest, das leckere „Hot Chocolate“-Braun sah Steffen auf dem alten Cabrio eines Kumpels und mußte nicht lange mit sich ringen, daß dieser Ton auch seinem Classic-Fighter hervorragend zu Gesicht stehen würde.

Wenn das mal gut geht...

So sicher auch war, daß der 900er-Treibsatz einer umfassenden Renovierung bedurfte, so sehr machte diese Tatsache Steffen nervös: Bei allem handwerklichen Geschick war dieser Auftrag doch etwas zu heikel für einen Ungelernten, so daß er bei der Zerlegung (und vor allem der daraus resultierenden Wiederherstellung) des Motors auf die Hilfe eines Freundes vom Fach zurückgriff. Aber auch dieser Beistand bewahrte ihn nicht vor einigen Grübelattacken beim Anblick des atomisierten Vierzylinders. Ob das am Ende alles wieder an seinem Platz sein und auch noch funktionieren würde... Aber wie sich der mitdenkende Leser schon denken kann: Alles paßte und lief, lediglich die Abstimmung der neu bedüsten Vergaser auf die offenen Luftfilter und die Sebring 4-in-1-Anlage war nochmal ein Geduldsspiel, daß am Ende aber gemeistert wurde.

Zweiter Frühling für die Bol D'Or

Die ganze Zeit und Arbeit hat sich gelohnt: Steffens abgerittene Bol D'Or präsentiert sich lebendiger und knackiger als je zuvor und verdrängt wohl noch länger die Gedanken an irgendein modernes Zeug á la Fireblade und Co. – was natürlich nicht heißt, daß der erste Umbau auch der letzte war. Das einstige Alteisen hat aber alle Qualitäten, um auch in Steffens Garage zu einem Kult-Klassiker zu avancieren. Und wie wenig Sinn es macht, gewisse Entwicklungen schon im Voraus zu genau zu planen, hat der Steffen in der intensiven Bauphase mit seiner alten Lady ja des Öfteren erfahren...

TECHNISCHE DATEN Modell: Honda CB 900 Bol d’Or SC 01, Bj.1980 Erbauer & Besitzer: Steffen Kriese Motor: Serie Vergaser: Serie, geänderte Bedüsung Luftfilter: K&N Krümmer/Auspuff: Sebring mit gekürzten Zwischenrohren und Eigenbau-Halterung Rahmen: Serie, modifiziert (alle überflüssigen Halterungen entfernt, Lenkanschlag geändert) Heckrahmen: Serie, 20 cm gekürzt Schwinge: Yamaha FZR 1000 3LE, Aufnahmen für Stereo-Federbeine von Krüger und Junginger angeschweißt Federbein: Koni Gabel: Yamaha FZR 1000 3LE, mit Gabelcovern von Fighter-Rudy Gabelbrücken:
oben: Lucas
unten: Yamaha FZR 1000 3LE Bremse: Yamaha FZR 1000 3LE mit ABM Peak-Scheiben Räder: Yamaha FZR 1000 3LE
vorn: 3,5x17 Zoll
hinten: 5,5x17 Zoll Reifen:
vorn: 120/70 ZR-17
hinten: 180/55 ZR-17 Lenker/Riser: LSL Dragbar Tank: Serie Fußrasten: FZR 1000 3LE mit Eigenbau-Adaptern
Scheinwerfer: Zubehör Höcker: Serie, modifiziert Kotflügel: FZR 1000 3LE Armaturen: Tasterschalter Instrument/Anzeigen: Motogadget Lackierung: schwarz pulverbeschichtet, schwarz eloxiert, Uni schwarz lackiert und Hot Chocolate von Mini One lackiert Sonstiges: 12 mm-Versatzritzel von Krüger und Junginger, Eigenbau-Heckunterverkleidung aus Stahlblech, ABM S-Grip-Griffe, Ferrara-Spiegel, Kellermann-Blinker, LED-Rücklicht und -Kennzeichenbeleuchtung, , alle Schrauben und Achsen gelb verzinkt

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VFR 750 F HU

VFR 750 F HU

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Rote Ampeln, volle Kassen

Csaba mußte zu Beginn seiner Moped-Karriere rasch feststellen, daß Wünsche, Vorstellungen und finazielle Möglichkeiten drei ungleiche Brüder sind und sich offensichtlich auf den Tod nicht leiden können. So waren seine ersten Schritte in Sachen Umbauerei eher bescheiden, bis zu jenem sonnigen Tag an einer roten Ampel.

No Budget, no Umbau

Los ging die Geschichte anno 2005. Bewaffnet mit einer druckfrischen Fahrerlaubnis und einem kargen Azubi-Gehalt, wollte der seinerzeit Zwangigjährige nicht länger auf artgerechte Fortbewegung verzichten und legte sich auf die Pirsch, um ein taugliches Krad zu erlegen. Eine komplett originale '92er VFR 750 streckte er mit einem gezielten Blattschuß nieder und zerrte das rote Luder nach Hause. Sein äußerst übersichtliches Einkommen versperrte Csaba zwar den Weg zu umfassenden Modifikationen, was ihn aber nicht davon abhalten konnte, zumindest Überflüssiges zu amputieren und ein paar kleinere Eingriffe vorzunehmen.

Karge Zeit der Dürre

Die folgenden zwei Jahre tummelte sich der Jüngling, durchaus begeistert von seinem Gefährt, auf dem heimischen Teer – wenn auch ständig mit dem Drang nach Höherem im Nacken. Eines schönen Tages verweilte unser Held verkehrsbedingt in der Warteschlange vor einer roten Ampel und nutzte die Gelegnheit, um sein Spiegelbild in der neben ihm gelegenen Schaufensterfront zu begutachten, als von hinten ein unaufmersamer Autofahrer mit dem Sehvermögen von Stevie Wonder auf die VFR krachte. Die Honda wurde dabei auf den vor ihr stehenden Wagen geschoben und im Kaltverforungsverfahren negativ modifiziert. Die Gabel war nun krummer, als die Nase von Mike Krüger und auch das Lackkleid umfangreich demoliert.

Hoffentlich Arroganz versichert

Erfreulicherweise ging die Schadensabwicklung schnell über die Bühne und versorgte Csaba mit einer nicht unebträchtlichen Menge Bargeld, von der er sich umgehend einen neuen Plasmafernseher, einen gebrauchten Golf GTI sowie einen zweiwöchigen Urlaub auf Mallorca leistete... Am Arsch! Tatsächlich kratzte der schwer infizierte Zeitgosse die Flöhe zusammen und investierte den warmen Regen vollständig in seien Hobel. Zufällig hatte sich zum gleichen Zeitpunkt ein Kumpel mit seiner RSV auf der Rennstrecke abgeledert und das Teil bis zur Organspende zerdeppert. Csaba sicherte sich flink das vordere Geläuf des Zweizylinders, welches mit Öhlins-Gabel, OZ-Schmiederad und stiftigen Gabelbrücken opulent ausgestattet war.

Vorratskammer

Ein kleiner, unbeheizter Abstellraum im elterlichen Gebäude wurde blitzartig annektiert und in den Rang einer provisorischen Werkstatt erhoben. Diese nicht einmal zehn Quadratmeter wurden für die nun folgenden sechs Monate zum Csabas neuem Zuhause, das er lediglich zum Abkoten verließ. Den Rest der Zeit schraubte, schweißte und dengelte er, als gäbe es einen Krieg zu gewinnen. Nachdem die VFR komplett zerlegt war, schnitt er die grossen Gußplatten des Hauptrahmens zurecht, baute die Motordeckel um und lackierte den V4. Die Aprilia-Gabel wanderte in den Lenkkopf und bekam einen Satz Cover spendiert. Die obere Gabelbrücke wurde gecleant und anschließend schweißender Weise mit Stummeln besetzt. Ein GPT Dashboard ersetzt die originalen Instrumente. Die Armatruren der RSV bestückte Csaba mit Eigenbau-Pötten und tauchte die gesamte Komposition in ein helles, leuchtendes Schwarz.

Kraft durch Tank

Das Spritfaß der Honda kam ebenfalls unters Messer. Ein Hypercharger ist funtional integriert und versorgt die modifizierte Airbox mit Luft. Anfangs nur ein optischer Gimmick, funktioniert die Angelegenheit nach einem guten Jahr Abstimmerei inzwischen auch technisch perfekt und verhilft dem V4 zu ein paar zusätzlichen Pferdchen. An der Erweiterung des Paarhuferbestandes ist auch der Auspuff nicht ganz unbeteiligt, der vollständig aus VA-Rohren gefertigt wurde und einen deutlich größeren Durchmesser aufweist als das Seriengeröhr.

Eingemachtes aus dem Abstellraum

Sitzbank und Heckrahmen strickte der findige Schrauber in Eigenleistung – und selbst das Rücklicht ist nicht etwa dem Zubehör entnommen, sondern ebenfalls Handarbeit. Unterstützt wird die neue Heckansicht vom Umbau der VFR-Schwinge auf Zentralaufnahme unter Verwendung einer NC30-Felge. Diese wurde ihrer originalen Flanken beraubt und anschließend unter Mitwirkung eines fachkundigen Freundes mit den Schüsseln einer BMW M5-Felge auf üppige achteinhalb Zoll verbreitert, was auch in etwa der Breite des Grinsens von Csaba entspricht, wenn er sich sein Gesamtwerk betrachtet oder mit ihm die Straßen unsicher macht. Er besieht sich an roten Ampeln zwar immer noch gerne in den spiegelnden Schaufensterscheiben, behält dabei aber inzwischen auch immer den rückwärtigen Verkehrsraum im Auge. So willkommen der erste Einschlag auch war – einen zweiten wünscht er sich nicht. Kann man verstehen, Geld ist eben nicht alles im Leben.

TECHNISCHE DATEN Modell/Bj.: HONDA VFR750F , RC36 ’92 Motor: Motordfeckel modifiziert bzw. Eigenbau, schwarz lackiert Ölkühler: Goodridge Ölleitungen Vergaser: HONDA RC30 Keihin Luftfilter: Küriakyn Hypercharger , K&N-Filtereinsatz Krümmer/Auspuff: VA Eigenbau, Exhaust-Tape Rahmen: stark modifiziert Heckrahmen: Aluminium Eigenbau Schwinge: RC 36 modifiziert, NC 30-Antrieb Federbein: Öhlins Gabel: Öhlins mit Cover Gabelbrücken: RSV modifiziert Räder vorn: OZ Racing Schmiederad 3,5x17 Rädern hinten: NC 30 mit BMW M5-Schüsseln 8,5x18 Bereifung: Dunlop
Vorn: 120/70/17 D209F
hinten: 240/40/18 D221 Lenker: Eigenbau Bremsen vorn: Brembo-Radialzangen, 320mm Scheiben, Galfer-Bremsleitungen
Bremsen hinten: Nissin, Galfer-Bremsleitungen Fußrastenanlage: Lightech Tank: Eigenbau Maske/Scheinwerfer: Megatec Höcker/Sitzbank: Eigenbau Bugspoiler: Eigenbau Armaturen/Schalter: RSV Mille Instrumente: G.P.T. D3 Lackierung: Military design by Guba Sonstiges: Kellermann-Blinker, Eigenbau Achsspitzen, Eigenbau Fluid-Behälter

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VF 750 F

VF 750 F

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Honda VF 750 F

Eine umgebaute V4 von Honda sieht man auf diesen Seiten nicht allzu oft. Und wenn, beschränkt sich das auf die VFR-Reihe aus Hamamatsu. Aber eine VF 750? Ja, jene Produktlinie, die hauptsächlich aus Softchoppern bestand - neben Ballonröcken und Modern Talking eine der schlimmsten Sünden der Achtziger.

Das Gefahrenpotential für Augenkrebs hielt sich bei der hier gezeigten VF 750 F allerdings in Grenzen, war sie doch die sportliche Schwester im Reigen. Optisch zwar noch immer reichlich verunstaltet, schrieb sie jedoch Renngeschichte: Niemand anderer als Freddie Spencer prügelte eine von der Honda Racing Company aufgebaute Vauvier über die Piste. Insofern trägt die nur drei Jahre gebaute Honda Gene der legendären VFR 750 R.

Ja, auf Fast Freddies Spuren zu wandeln… das alles war Michael so ziemlich scheißegal, als er den gammeligen Haufen Japanschrott von seinem Bruder in Empfang nahm. Ursache für diese milde Gabe war ein Streetfighter-Treffen, das 2001 in Frestedt vorausging. Dort hatte Kumpel Thomas von Missile Customs etwas zu tief ins Glas geschaut und fand sich nicht mehr in der Lage, seine Kawa nach Hause zu pilotieren. Und der mit der Überführung betraute Michael war derart von der getunten und gefighterten ZXR 750 angetan, daß er nach Jahren der Abstinenz wieder auf den Geschmack kam. Leider machte die Haushaltskasse der Anschaffung eines neuen Untersatz aber einen Strich durch die Rechnung, also gab Brüderchen André sich einen Ruck und spendete die hier abgebildete VF - in Mitleid erregendem Zustand.

Selbst ist der Mann

Als gelernter Kfz-Mechaniker fand Michael sich in der glücklichen Lage, selbst Hand anzulegen. Aber was mit dem havarierten Klumpen anfangen? Er schleppte das Gerät in den Keller, machte ein Bier auf und überlegte. Es folgten viele, viele weitere Biere, bis sich in seinem Oberstübchen so etwas wie ein Plan manifestierte: Der lange und bis zur Schwingenaufnahme reichende Heckrahmen wurde radikal minimiert. Nun baut das Stahlrohrkonstrukt wesentlich kürzer und schmaler, bereit zur Aufnahme des klassischen Big Bike "Bananenhöckers". "Is' doch gar keiner!", höre ich da von den billigen Plätzen. Is' aber doch: Auf beiden Seiten trennte Michael einen acht Zentimeter breiten Streifen heraus und paßte den Bananenradius dem flacheren Profil an. So entstand ein vollkommen neues Heckteil.

Bei der Beschaffung der Teile saß Michael praktisch an der Quelle. Der oben erwähnte Kumpel Thomas ist nämlich Eigner der Fighter-Schmiede Missile Customs. Der Nachschub an Gebrauchtteilen zum Ausprobieren war praktisch unerschöpflich. So fand eine Fireblade-Schwinge ihren Weg in den Rahmen. Und ja, es ist eine, der Oberzug wurde lediglich abgetrennt. Die Frage nach der Herkunft des Federbeins beantwortete Michael mit: "Aus der Grabbelkiste." Ist ja auch egal, interessant ist allerdings, daß er sein eigenes Pro Link-System mit stehendem Dämpfer gebastelt hat. Statt über Umlenkhebel ist das untere Federbeinauge nun direkt mit der Schwinge verbunden. "War hinten zwar etwas weich, aber nachdem ich die Federvorspannung durch eine Messingbuchse erhöht hatte, fuhr sie super."

Isse doch! Nänänänänää…

Das Hinterrad stammt ebenfalls von einer Blade und wurde zwei bis drei Millimeter versetzt montiert, um ausreichenden Kettenfreigang zu gewährleisten. Am entgegengesetzten Ende steckt ein selbst gedrehter Königsbolzen im Lenkkopf. Er ist fest mit einer Kawa ZXR-Gabelbrücke verpreßt, die eine USD-Gabel desselben Models umklammert. Die obere Brücke stammt von Spiegler, in ihren Klemmböcken steckt ein Hagen-Superbikelenker mit Armaturen der VF.

Das Bodywork besteht aus dem verkleinerten Bananenhöcker, dem originalen Kotflügel (gekürzt) und Bugspoiler, einer Acerbis-Maske und einem Fireblade-Tank. Auch der sieht nicht wirklich danach aus, was daran liegt, daß Michael längsseitig zwei Blechstreifen herausschnitt und ihn anschließend wieder zusammenschweißte, damit er schmaler baut. Bis auf das Alu-Schweißen an der Schwinge erledigte er übrigens sämtliche Arbeiten selbst. Auch die Polierarbeiten und die Fertigung diverser Aluteile entstanden während endloser Nachschichten. Dazu gehören unter anderen das Feilen der Fußrastenplatte und -hebel, der Spiegelarme oder des hinteren Bremsflüssigkeitsbehälters. Letzteres wurde mittels Säge, Bohrer und Feile aus einem Alublock herausgeschält!

Firestarter

Nach zwei Jahren Bauzeit stand die Honda endlich zusammengebaut und mit instandgesetztem Motor im Kellerraum des Vierfamilienhauses. Mit einem Druck auf den Starterknopf stellte Michael sich dem Moment der Wahrheit. Sie lief! Doch dieses Feuerwerk verursachte außer Freude dermaßen viele Verbrennungsrückstände, daß es so aussah, als ob das Haus brennen würde. "Das hatte ich erst gemerkt, als meine Frau runterkam und fragte, ob ich noch alle Latten am Zaun habe. Zwei Tage danach hatte das Haus noch gestunken", erinnert sich Michael. "Da waren die Nachbarn natürlich etwas genervt. Aber ich glaube die waren auch froh, nun nachts nicht mehr von meiner Bohrmaschine oder Drehbank wachgehalten zu werden."

Nachdem Michael die Grundlackierung und Thomas das Airbrush aufgetragen hatte, ging die VF sauber durch die TÜV-Abnahme. Bis auf den Cobra Racing-Dämpfer ist alles eingetragen. Was es bedurfte, aus einer achtziger Jahre-Geschmacksverirrung ein solches Gerät zu zaubern? Zwei Jahre Arbeit, 2.500 D-Mark und vor allem: Den Pioniergeist, der die Szene geprägt hat.

TECHNISCHE DATEN
Modell/Bj.: Honda VF 750 F, B. 83
Besitzer: Michael Paul
Motor: Serie Honda VF 750 F
Wasserkühler: Serie (zwei Kühler)
Auspuff: Krümmer & Sammler Serie, Cobra-Dämpfer
Heckrahmen: umgeschweißt schmaler & höher, gekürzt
Schwinge: CBR 900 ohne Oberzug
Federbein: Herkunft unbekannt, ohne Umlenkung, Vorspannung mittels Messingbuchse erhöht
Gabel: Kawasaki ZXR 750
Gabelbrücken: unten Kawasaki ZXR 750 mit selbst gedrehtem Königsbolzen, oben Spiegler ZX1-Superbikebrücke
Räder:
vorn: Kawa ZXR 750
hinten: Honda CBR 900 RR
Bereifung: Dunlop Sportmax D 207
vorn: 120/70 ZR 17
hinten: 180/55 ZR 17
Lenker/Riser: Hagen SBK
Bremsen:
vorn: ZXR 750
hinten: CBR 900 RR
Fußrastenanlage: Eigenbau-Platte und -Hebel, poliert
Tank: CBR 900 RR umgeschweißt
Maske: Acerbis
Höcker/Sitzbank: Big Bike Banane verkleinert, Plexiglasplatte selbst gefertigt
Kotflügel: Serie, gekürzt
Instrumente: Fahrradtacho
Sonstiges: Spiegelhalter und hinterer Ausgleichsbehälter selbst gefertigt

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CBR & YZF

CBR & YZF

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Einen kleinen Moment noch, es geht gleich weiter. Falls nicht, HIER KLICKEN

CBR 900 RR Meinze

CBR 900 RR Meinze

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Erde und Wasser

Der beste Plan der Welt nützt nichts, wenn Gevatter Zufall der Sinn nach Anderem steht. Dann ist Flexibilität gefragt. Wenn du den Bau eines Schuppens anvisierst, dein Nachbar aber spontan mit einem Bagger auftaucht, dann entsteht statt der Bretterbude eben ein Badesee im Garten. Letzen Endes ist es scheißegal, was Du machst, solange es nur cool aussieht.

Naked Lunch

Nicht viel anders erging es Meinze mit dem Aufbau seiner Fireblade. Gekauft als komplett originales Alltagseisen war sie bereits die zweite Feuerklinge in der noch relativ kurzen Moped-Karriere des Mitzwanzigers. Das Schicksal der Fuhre war schon vor der Abholung besiegelt: "Basis" prangte in großen Lettern auf dem virtuellen Typenschild. Viel mehr als Hauptrahmen und Motor sollten die nun einsetzende Metamorphose dann auch nicht überleben. Mit Motorrädern ist es ähnlich wie mit Weihnachtsgeschenken oder Kopulations-Assistentinnen: Erst wenn die Verpackung entsorgt ist, kannst du etwas mit dem Inhalt anfangen.

Abrißbirne

Meinze packte die Honda dann auch schnell aus und begab sich an die Arbeit. Dank der intensiven Unterstützung seines ebenfalls metallkundigen älteren Bruders konnte der benötigte Zeitrahmen für die Eingriffe im angenehm überschaubaren Rahmen gehalten und temporäre Motivations-Tiefs souverän durchschritten werden. Schnell entstand ein Plan, wie die 900er auszusehen habe: Eine lange Schwinge sollte hinein und natürlich die Frontpartie passend überarbeitet werden. Was dann kam, war zwar nicht der Nachbar mit dem Bagger, wohl aber ein Kumpel mit einer VFR 800-Schwinge. Grundsätzlich paßt das Teil nicht ohne weiteres in den Blade-Rahmen, was auf die opulente Breite der vorderen Aufnahme sowie Auslegung auf Lagerung im Motorblock zurückzuführen ist. Das vorliegende Exemplar war aber bereits fachkundig umgearbeitet und sogar vorbereitet für den Einsatz von üppigen Autofelgen. Also flugs die Gelegenheit beim Schopf und den Osterhasen bei den Eiern gepackt. Eine abgeschlossene Transaktion später befand sich das Geschmeide erst in Meinzes Besitz und dann im Rahmen der Honda.

Frontverlauf

Zum Vorderbau kam Meinze wie Bill Kaulitz zum ersten Samenerguß: Durch einen hilfreichen Bekannten. Dieser nicht ganz unbekannte Herr hatte nach dem Upgrade seines eigenen Gestühls nämlich eine vollständige Hayabusa-Gabel nebst CNC-Brücken, Rad und Bremsanlage über, die Meinze wie gerufen kam. Nach der Anpassung im Bereich der Lenkkopflager sowie Austausch selbiger durch Exemplare für den Blade-Einsatz steckte das Konstrukt auch schon da, wo es fortan hingehört. Nach der Umrüstung der Heckpartie auf eine fast vollständig versatzfrei rotierende 8x18 Schüssel war das Fahrwerkskapitel zeitnah abgeschlossen, und es konnte der Beplankung an den Kragen gehen.

Stubenhöcker

Ein Missile-Customs Höcker wurde Miss Sitzmöbel 2010 und bestimmte die Gestaltung des Heckrahmens. Dieser wurde kurzer Hand in Eigenregie konstruiert und realisiert. Passend zum teutonisch unvermeidlich steilen Winkel des Achterdecks mußte sich dann auch die Auspuffanlage beugen - und zwar nach oben. Das Kürzen und Umschweißen der Speed-Products 4in1 erledigte das Bruderpaar ohne langes Zögern und machte sich nach erfolgreichem Abschluß weiter an der Frontpartie zu schaffen. Statt der rustikalen Plastikarmaturen von Honda wanderten MGM-Taster an den vor die Gabelbrücke verschraubten Lenker. Die Impulse der Armaturen wertet eine Minimal-Elektrik aus, in deren Zentrum die m-unit von Motogadget steht.

Motorik

Das Treibwerk blieb von größeren Eingriffen verschont. Lediglich ein Dyno-Jet Vergaser-Kit stellt die Gemsichaufbereitung auf das geänderte Umfeld ein und ein 525er Versatzritzel schafft genug Freiraum für den Sekundärantrieb und eine symmetrische Fahrwerksgeometrie. Das zahlt sich aus, denn trotz der 240er Bespannung fährt die Mopete nicht nur gesund geradeaus, sondern auch knackig ums Eck. Abstriche bei schnellen Richtungswechseln sind im Vergleich zur Serienbereifung natürlich zu machen, das Prädikat "Fahrbar" kann aber ohne den Hauch eines Zweifels ausgestellt werden. Auch wenn das Ergebnis stark vom ursprünglichen Plan abweicht, kann die Mission wohl als erfolgreich eingestuft werden. Badeteiche sind eben viel geiler als Fahrradschuppen.

TECHNISCHE DATEN Marke/Modell: CBR 900 SC 28
Erbauer: Meinze
Motor: Serie, geänderter Zündrotor
Vergaser/Einspritzung: Serie mit Dyno-Jetkit
Luftfilter: K&N Filter
Krümmer/Auspuff: Speed-Products Komplett-Anlage
Heckrahmen: Eigenbau
Schwinge: VFR 800
Federbein/Umlenkung: CBR 900 mit Höherlegung
Gabel: Hayabusa
Gabelbrücken: Eigenbau
Räder: vorn: 3,5x17 Zoll von Hayabusa
hinten: 8X18 Zoll von Barracuda
Bereifung:
vorn: 120/70/ R17
hinten: 240/40 R18
Lenker/Riser: Lucas vor der Brücke
Bremsen:
vorn: Hayabusa
hinten: VFR 800
Fußrastenanlage: ABM
Scheinwerfer: CONICAL ONE
Höcker/Sitzbank: Missile-Customs
Kotflügel: MGM
Armaturen/Schalter/E-BOX: MGM-Taster und Motogadget m-unit
Instrumente/Anzeigen: Motogadget mini
Sonstiges: Übersetzung geändert

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CB 1000 R Tommy

CB 1000 R Tommy

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Brandbeschleuniger

Wer zu spät kommt, der muss eben ordentlich Gas geben um dran zu bleiben. Wenn dir während der Aufholjagd aber permanent Sachen vor die Füße geworfen werden (manchmal sogar Fahrradfahrer), wird aus der Nummer ganz schnell eine nervenaufreibende Zerreißprobe für Geduld und Stehvermögen.

Dabei war der Start als solcher schon zäh genug. Mit Ende Zwanzig noch mal zur Fahrschule marschieren um den Kradlappen nachzumachen, nachdem Thomas seine karge Freizeit bis dahin mit dem Verbasteln von motorisierten Zweispurkonserven verschwendet hatte, war noch die einfachere Übung. Wesentlich hemmender zeigte sich da schon das erste angeschaffte Krad. Eine leidlich gefighterte GPz 900 R, dermaßen zusammengepfuscht, dass sie gerade einmal die kaufentscheidende Probefahrt unauffällig hinter sich brachte aber bereits auf den ersten Runden mehr Klamotten von sich warf als Micaela Schäfer beim Auftauchen eines Kamerateams von RTL2.

Schwer auf Draht

Nachdem in den nächsten zwei Jahren ein Großteil von Thomas Gehalts für Kabelbinder, Tüdeldraht und Loctite draufging, um die spontanen Teileverluste auf den Ausfahrten kompensieren und den Stuhl fahrfähig halten zu können, würgte er in Notwehr sein Konto kräftig am Hals und presste die letzten Reserven aus dessen zinsarmen Tiefen um sich endlich einen nachhaltigen Untersatz auf das Auffahrtpflaster stellen zu können. Anvisiert war ganz klar nacktes Großwild der Literklasse. Nach diversen Probefahrten auf Z1000, FZ1 und Co. schob sich Hondas CB recht eindeutig als erste Wahl in den Vordergrund und wurde für die anstehenden Theatertourneen verpflichtet. Endlich konnten die Puppen tanzen. Reiß den Korken von der Buddel, Sekt für die Nutten!

Viel Lust, viel Frust

Die Verköstigung der rollenden Pornobrause nahm jedoch ein unerwartet zeitnahes Ende. Diesmal nicht auf Grund von technischem Ungemach, sondern durch einen wachkomatischen Pedalritter mit den motorischen Fähigkeiten eines harpunierten Pottwals. Der wahrnehmungsgestörte Mensch war der Ansicht, es wäre eine dufte Idee Thomas einfach mal umfassend die Vorfahrt auf der Straße zu nehmen und sich ihm zu diesem Zwecke quer in den Weg zu stellen. Das Resultat waren eine stark malträtierte Honda, zehn Kilo Fahrradschrott und eine gerichtliche Odyssee nebst diversen Schlachten mit Versicherungen und deren naturgegebener Zahlungsunwilligkeit.

Rechthaber, Geldverlierer

So bekam Thomas zwar schnell Recht zugesprochen, aber eben keine Kohle. Und da man mit blankem Recht keine Teile bezahlen kann, blieb die CB-Ruine erst einmal malträtiert stehen. Eine für den Gegenwert einer Familienpizza angeschaffte Uralt-FZR 600 zur Überbrückung konnte den Trennungsschmerz nur wenig lindern, schaffte im Gegenteil sogar eher fiese Déjà Vus, die Thomas an sein eingangs geschildertes GPz Trauma erinnerten. Statt den Kopf in den Sand und die Honda in den Kleinanzeiger zu stecken, rappelte sich Thomas aus dem Tal der Tränen wieder auf und schickte sich an dem Drama den Kampf anzusagen. Das Leben ist eben kein Kindergeburtstag.

Los ohne Moos

Alleine aus Kostengründen, aber auch aus persönlichem Ehrgeiz heraus, schied die Vergabe des Wideraufbaus und der nun unweigerlich anstehenden Fighterung des Stuhls an externe Betriebe aus. Leider auch die Anfangs angedachte Umfunktionierung der hemischen Wohnstube als Renovierungshort. Hier gab es ein eindeutiges und mit angedrohten massiven Sanktionen und Konsequenzen belegtes Veto seitens der weiblichen Mitbewohnerschaft. Irgendwie fehlt Frauen einfach das letzte Quäntchen Prioritätenverständnis, wenn es um Motorräder geht.

Garage statt Wohnzimmer

Und so zog Thomas dann statt in den Velourspalast in die unbeheizte Garage ein, wo er den Zossen erst einmal zerlegte und sich Gedanken und Pläne zum Umbauthema machte. Das diese notwendige Phase erfolgreich abgeschlossen wurde sieht man schon alleine an der Teileauswahl, bei der nicht nur jeder einzelne Brocken bestens zu Form und Körpersprache der Honda passt, sondern sich die einzelnen Werkstücke auch gegenseitig nicht behindern, obwohl sie aus verschiedenen Bergwerken geschürft wurden.

Turmuhr

Hinderlich für die saubere Montage der MGM-Maske zeigte sich die original Instrumenteneinheit, auf die jedoch nicht einfach verzichtet werden konnte, da sie zum Betrieb des Hockers notwendig ist. Deshalb wanderte das Mäusekino in versenkter Bauweise in den Tank der Honda, wo es vor dem Tankdeckel eine erstaunlich schlüssige Position gefunden hat. Den Umzug ließ Thomas als eine der ganz wenigen nicht selber erledigten Arbeiten ausserhäusig abwickeln, alleine schon aus Sicherheits- und späteren Abhnahmegründen.

Heimwerk

Das restliche Bodywork, bestehend aus Höcker, GFK-Gesicht und Bugspoiler schraubte Thomas wieder selber an den Brocken. Ebenso, wie die in diesem Zuge notwendigen Teile für die Behebung des noch immer präsenten Sturzschadens. Da das Budget schon lange überrissen war, blieben kostspielige CNC-Gimmicks auf der Strecke. Statt dessen pimpte Thomas die vorhandenen Kleinteile farblich in Richtung dunkle Seite mit reichlich Schwarz, vorwiegend auf Sprühfolienbasis. Wenigstens für eine Soundmachine von G&G und eine deckende Schicht aus selbst aufgetragenem seidenmatten Schwarzlack reichte das letzte Pfandgeld noch, so dass Thomas die CB endlich wieder auf den Asphalt schicken konnte.

Krad ab

Und dort wird sie hoffentlich auch lange und unbehelligt bleiben können. Thomas hat in den vergangenen Jahren schon genug Knüppel zwischen die Bein und Fahrradfahrer vor die Gabel geworfen bekommen. Sein Bedarf an unerwünschten Hemmnissen ist damit wohl für die nächsten 40 bis 50 Jahre gedeckt.


TECHNISCHE DATEN

Marke/Modell/Bj.:Honda CB1000R 2010

Besitzer: Tommy

Einspritzung: Serie

Luftfilter: K&N

Auspuff: G&G

Heckrahmen: modifiziert

Gabel: Schwarz Lackiert mit Plasti-Dip

Bereifung: 120/70 ZR17 vorn, 180/55 ZR17 hinten

Lenker/Riser:LSL Dragbar

Fußrastenanlage:LSL

Tank: mit eingelassenem Tacho

Maske: MGM Ghost 668

Höcker/Sitzbank: Big Bike

Seitendeckel: Serie mit roten Covern von Honda

Bugspoiler: Big Bike

Instrumente/Anzeigen: in Tank verlegt

Lackierung: Lackierung in Schwarz Seidenmatt, Dekor mit Candyred Folie

Sonstiges: Kellerman Blinker, P&W Blinker Rücklicht Kombi

Danke an:Meine Frau und die Kinder für Verpflegung, Schlafplatz, Nerven und Geduld, MF Oetzer Cowboys, Marco für technischen Rat und Hilfe bei der Elektrik

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