China-LiMa
China-LiMa (!)
In China essen sie Hunde

Anfang April: erbauliches Wetter, entzugsbedingtes Kilometerfressen zum Saisonstart. Bis die Kiste (etwa 90km vom heimischen Hafen entfernt) plötzlich vor einer roten Ampel ausgeht und auf Knopfdruck nicht wieder anspringt. Also rasch auf den Bürgersteig geschoben und die Feld-Fehlerdiagnose begonnen. Zu finden war nix – und nach etwas Wartezeit sprang der Haufen auch wieder an. Also erst mal weiter in Richtung Mittelgebirge. Bei einem kurzen Kontrollblick aufs Cockpit meldet die Tacho-interne Spannungsanzeige spartanische 11,9 Volt.

Büsch’n wenig, gell. Und es wird auch nicht mehr. Messerscharf kombiniert: kein Ladestrom, deswegen ist wohl auch die elektronische Motorsteuerung eben vor der Ampel ausgestiegen. Kack-Piedel-Mist-Scheiß-Fick-Dreck! Hilft nichts, umdrehen, ab nach Hause – oder zumindest so weit wie möglich in diese Richtung. Möglichst schnell, möglichst konstant. Autobahn! Kilometer für Kilometer kann man die Spannung beim Downgrade beobachten. 11,5V… 10,9V… 10,5V…

Ein Wunder, dass der Koffer mit der quasi leeren Batterie überhaupt noch läuft. Mit dem Mut der Verzweiflung und dem Pabst in der Tasche rollt die Kiste tatsächlich mit knapp über 9V bis vor die Garage. Also zumindest kein ADAC und kein Schieben, püüüüüh. Raus aus den Klamotte, rein in den Blaumann und das Multimeter gezückt. Regler ist i.O. (natürlich, denn für den liegt Ersatz im Regal), Lima hat Durchgang gegen Masse, ist also fratze (logisch, denn für die liegt natürlich nix parat). Erwähnte ich schon, dass sich das Dilemma an einem Freitagabend ereignete?! Da vor Montag sowieso nix raus gehen würde, also das Wochenende zur Teile-Recherche genutzt. Originale LiMa: fast 400 Kracher. Leck’o’Mio! Doch dann, per Tipp in einem Forum den Link zu einem Alternativ-Teil asiatischer Herkunft entdeckt. Zu erhaschen bei diversen deutschen Discountern, in der Bucht oder über Amazon. Die Produktbeschreibung liest sich auszugsweise verheißungsvoll: Um eine optimale Leistung des Lichtmaschinenstators zu gewährleisten, wurden umfangreiche Tests durchgeführt und mit Fahrern aus aller Welt eng zusammengearbeitet. Der Stator ist so konstruiert, dass er nicht nur den OE und Kunden Anforderungen entspricht, sondern aufgrund spezieller Verbesserungen (mehr Wicklungen der Spulen, Drahtgröße, Anzahl der Windungen) sogar übertrifft.
Mehr Wicklungen führen beispielsweise zu einem geringeren Widerstand, was wiederum zu einer höheren Leistung führt bei geringerer Wärmeentwicklung.
- Hochwertige Spulen, Gummidichtungen und Steckverbinder
- Steigerung der Ausgangsleistung bis zu 20% möglich
Produktmarke: ElectroSport

Rechts die defekte OEM-Spule, links das angepriesene Ersatzteil vom DIscounter. Von der verstärkten Wicklungen un der angepriesenen imposanten Drahstärke ist nichts zu sehen. Hab' bestimmt nur die falsche Brille auf



Also nicht nur quasi aus der Weltraumforschung, sondern auch noch stabiler und stärker – und das alles zu einem Viertel des Preises des OEM-Teils. Also bestellt das Teil – und am darauf folgenden Dienstag war es auch schon da. Von den speziellen Verbesserungen (mehr Wicklungen der Spulen, Drahtgröße, Anzahl der Windungen) war aber irgendwie nichts zu sehen. Ganz in Gegenteil. Der Draht ist sogar wesentlich dünner als jener des Originalteils – und das ganze Ding wesentlich spiddeliger. Der Einbau funktionierte zumindest problemlos, die Passform ist sehr gut, die Bohrungen fluchten, das macht Hoffnung.
Der Eibau verlief reibenungslos, an der Passform gibt's nix zu Meckern



Beim ersten Testlauf war sofort wieder Ladespannung zu verzeichnen, auf der ersten Runde fiel jedoch bereits auf, dass sich diese erst jenseits von 2000 U/Min einstellte. Darunter war der Stator nicht in der Lage den Konsumdrang der aktiven Verbraucher zu stillen und die Spannung rutsche auf knapp über 12 Volt (z.B. im Stand vor roten Ampelphasen) ab. Nach Aufnahme der Weiterfahrt ging sie jedoch wieder auf über 14V hoch. Das Phänomen verstärkte sich auf den nächsten Runden zusehends, bis die Spannung auch beim hochtourigen Fahren den 12V-Zenit kaum noch überschritt. Ende es Truppenversuchs!
Nein, das Ding hat nicht auf dem Grill gelegen, sondern ist gerade einmal drei Wochen im Einsatz gewesen. Dann lieber Hunde essen!






Kunststoff-Zangen
Kunststoff-Zangen
Plastiken

Nein, die Dinger sind nicht dafür da, damit Barbie bei Ken eine Vasektomie durchführen kann, auch wenn ihre Beschaffenheit und Optik das auf den ersten Blick vermuten lassen könnte. Die vollständig aus hochfestem Kunststoff bestehenden Zangen haben auch und gerade in der ernsthaften Schrauberbude ihre Daseinberechtigung. Insbesondere an Orten wo große Ströme fließen ist vollisoliertes Werkzeug eine gesunde Sache. Das weiß jeder, der schon mal mit bloßen Fingen bei laufendem Motor einen Zündkerzenstecker abgezogen hat oder beim Losschrauben des Pluskabels an der Batterie mit dem Schüssel gegen Masse gekommen ist. Hier ist man mit nichtleitenden Tools einfach besser dran. Deshalb gibt es z.B. von Knipex eine Kollektion an Zangen dieses Genres, mit denen man trotzdem fest zupacken kann. Für unseren Arbeitsbereich reichen eine Spitz- und eine Kombizange völlig aus. Die Teile kosten pro Stück etwa 12 bis 15,- Euronen und dürfen gerne in ambitionierte Werkzeugkisten wandern. Zu bekommen im gut sortierten Werkzeughandel. Die Qualität passt, der sehr eingeschränkte und eher seltene Verwendungszweck allein vereitelt eine höhere Bewertung.

Nutzwert: eher niedrig, braucht man zu selten
Preis/Leistung: nicht gerade günstig


Kopflampen
Kopflampen
Glühwürmchen

Oftmals ein Problem für leidgeplagte Garagenschrauber ist die unzureichende Ausleuchtung ihrer Arbeitsstätte. Meist klebt in handelsüblichen Dosenbehausungen nur eine kümmerliche zentrale Neonröhre unter der Decke und man stellt sich mit dem Leuchtdildo bei Arbeiten an der Werkbank selbst in den Schatten. Das ist spätestens dann doof, wenn Übungen anstehen, die eine gewisse Präzision erfordern. Aber auch bei normalen Tätigkeiten kann man neben gutem Werkzeug nie genug Licht haben. Wenn man seine Betriebsstätte (aus welchen Gründen auch immer) aber nicht mit einer amtlichen Flutlichtanlage adeln kann, hilft tragbares Licht. Wir haben uns drei unterschiedliche Konzepte vorgeknöpft.
Von 3M kommt eine Schutzbrille mit seitlich integrierten LEDs. Die beiden Funzeln sind einzeln schalt- und schwenkbar. Die Brille trägt sich nicht anders als ihre leuchtfreien Kollegen. Mit 20,- Euronen ist sie zudem erfreulich günstig, und ihre Ausleuchtung reicht als Ergänzung zum Umgebungslicht aus.
Wenn´s eine Spur heller sein soll, bieten sich Stirnlampen wie dieses orangene Exponat von Petzl an. Preislich auf Höhe der 3M-Brille, kommt der Strahlemann mit zwei Stufenweise schaltbaren, superhellen LEDs, die mächtig Licht auf den Schraubstock zaubern. Der Winkel des Scheinwerfers ist variabel, versorgt wird er über zwei AAA-Batterien. Mit dem breiten Stoffband und nicht zuletzt dank des geringen Gewichts trägt sich das Teil sehr komfortabel.
Wer es noch eine Riege heftige möchte oder gerne auch mal Stadien ausleuchtet, greift zu unserem dritten und stärksten Teilnehmer. Das Teil von liteXpress bietet zusätzlich zur Frontanlage auch rückwärtiges Licht, was in der Werkstatt allerdings eher unwichtig ist. Es sei denn, man lebt in ständiger Angst, von hinten aus versehen in den laufenden Schleifbock geschubst zu werden oder ist homophob. Was vorne raus kommt ist schon sehr beeindruckend. Entweder über die zentrale Power-LED oder zwei kleinere Kollegen wird Licht in die Hütte gezaubert wie beim rituellen Christbaumbrand an Heiligabend. Zudem ist die Bedienung auf berührungslos umschaltbar, was auch bei schmierigen Fingern die Funzel sauber hält. Der Kollege ist dafür aber auch der schwerste im Test, was jedoch durch den zusätzlichen Mittelgurt weitestgehend beim Tragen kompensiert wird. Mit ca. 30,- Tacken ist er auch der teuerste im Kreis – aber eben mit weitem Abstand der Potenteste.

Welche der drei Laternen man sich neben die Werkbank packt, hängt von den persönlichen Schwerpunkten ab – verkehrt macht man aber mit keinem der Vögel etwas. Mein Favorit ist die Brille von 3M – schon alleine, weil sie duofunktional zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt.

Kompressions-Prüfer
Kompressions-Prüfer
Druckbetankung

Wenn die Karre läuft wie ein Sack Nüsse, Gemischaufbereitung und Zündung aber schon gecheckt und für fehlerfrei befunden wurden – dann wird´s meist teuer. Nicht unbedingt, zumindest nicht sofort! Zwar braucht man für die nun folgende intensive Fehlerdiagnose rund um die 4-Takt Kessel Spezialwerkzeug, es muss aber nicht unbedingt gleich teures und professionelles Equipment sein. Denn beim Kompressionscheck sind die relativen Abweichungen erst einmal wichtiger als die absoluten Werte. Und um die Deltas zu checken, reicht auch einfaches Uhrwerk. Für ´nen Zwanni bekommt man inzwischen im Netz und einschlägigen Online-Auktionshäusern komplette Sätze mit analoger Anzeige und diversen Adaptern nebst Einschraubungen, die für praktisch jeden Benziner passen. Treten bei den Vermessungen eklatante Abweichungen auf, steht sowieso Zerlegen auf dem Stundenplan. Wer nicht ständig Motoren überholt, sondern einfach nur grundsätzlich gewappnet sein will, kommt mit so einem schlichten Messwerk ganz gut zu recht. Für die Tätersuche reicht es allemal.

Nutzwert: für Motorenfummler unverzichtbar
Preis/Leistung: sehr gut


Einziehmuttern-Zange
Einziehmuttern-Zange
Die Niete gezogen

Am Krad nicht so häufig im Einsatz wie im Flugzeugbau, dennoch eine durchaus sinnvolle Füllung für den Rollwagen: die Nietzange. Insbesondere, wenn sie neben simplen Blindnieten auch Gewindehülsen verarbeiten kann. Egal ob Höckerbefestigung für den Heckrahmen, in Profilen wo man keine losen Muttern einsetzen will oder kann oder zu wenig Materialstärke zum direkten Einschneiden von Gewinden vorhanden ist: Einziehmuttern helfen. Ganz einfache Handzangen (oben im Bild) erledigen den Job zwar auch – aber nur im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten. Spätestens bei der Verarbeitung von VA-Hülsen größerer Gewindedurchmesser ist Schluss mit lustig. Man bekommt nicht ausreichen Zug auf die Nummer, und außer gequetschten Fingern und Blutergüssen unterm Fingernagel hat sich am Ende des Tages nichts getan. Das kann der große Kumpel eine ganze Ecke besser. Deutlich stabiler ausgeführt, mit Hebelarmen in der Länge eines erigierten Ponypimmels und einem ganzen Magazin an Einsätzen, kann man mit dem Prengel auch größere Kaliber leicht verarbeiten, ohne sich Spinat in den Pansen quälen zu müssen. Neben Einziehmuttern beherrscht der Prügel natürlich auch das endfeste Vernieten mit Leichtigkeit und hat alles dafür in Petto. Um die 70,- Euronen sollte man einplanen für den Koffer – muss dafür auch nie wieder vor amtlichen Nieten kapitulieren. Kommt sicher nicht so häufig zum Einsatz wie ein 13er-Maulschlüssel, für Vielschrauber und Bastler aber unverzichtbar.

Gebrauchswert: für dünne Wandstärken unverzichtbar
Preis/Leistung: angemessen


Bosch Ixo
Bosch Ixo
Disruptor

Man muss nicht unbedingt Handrheumatiker sein um solchen kleinen Pistolenschraubern etwas abgewinnen zu können. Wer des Öfteren Maske, Höcker oder Bugspoiler demontiert (warum auch immer) weiß die elektrischen Automaten schnell zu schätzen. Zwar gibt es die Teile als Noname-Produkte schon für unter ´nen Zehner – deren Qualität taugt aber bestenfalls um sie – mit einem Q-Tipp bestückt – zum Ohrenschmalz einmassieren zu benutzen. Am anderen Ende der Preisskala ist man dagegen schnell mal imposante dreistellige Beträge los. Das sprengt bei den Meisten wiederum das Kosten/Nutzen Verhältnis. Das Gute liegt wie soft in der goldenen – oder hier: grünen Mitte. Einen guten Namen hat sich die IXO-Serie von Bosch gemacht. Sie entstammt zwar „nur“ der grünen Reihe – ist also für Heimwerker gedacht – die dürfen aber durchaus ambitioniert sein. Mit Ladestation, verschiedenen Aufsätzen und einigen Bits kombiniert, muss man um die 70,- Tacken aus der Jeans kratzen, um in den Besitz des motorisierten Teils zu gelangen. Dieses zeigt sich im Gebrauch als frei von eklatanten Schwächen. Rechts/Linkslauf, Schraubfeldbeleuchtung und ein ordentlicher Akku, der über die gesamte Kapazität hinweg ausreichend Drehmoment abliefert machen die Geschichte lohnenswert. Nichts was man unbedingt haben muss – freiwillig aber auch nicht wieder hergibt.

Gebrauchswert: eingeschränkt
Preis/Leistung: akzeptabel


Sechskant-Erlöser
Sechskant-Erlöser
Brechreiz 2

Ist der Sechskant erst einmal vergnaddelt und rundgelutscht wie die Waldfee-Rosette nach der analen Vergewaltigung durch einen ausgewachsenen Braunbären, wird's spannend. Würgen, Heißmachen oder Meißeln funktioniert nicht immer und ist auch alles andere als präzises Werkeln oder schonend für die Umgebung. Kollateralschäden sind nicht selten. Aber auch für dieses Problem gibt es eine Lösung. Dabei handelt es sich um dubiose Aufstecknüsse, die sich per schneckenförmiger Schneiden in die Überreste des maroden Sechskants fressen, bis sie Halt gefunden haben und Hebelkräfte übertragen können. Diese Grip-Nüsse gibt es von verschiedenen Herstellern, einer der bekanntesten ist Irwin, bei dem die Teile Bolt Grip heißen. Der Basissatz kostet etwa 30 Euronen, das empfehlenswerte Erweiterungspack noch einmal dasselbe. Zusammen decken die Teile alle relevanten Größen von 8 bis 19 Millimeter ab (Zwischengrößen und Zollschrauben inklusive). Redaktions-Tipp für Hardcore-Schrauber!

Nutzwert: volle Kanne geil
Preis-Leistung: passt


Motobatt Akkus Update
Motobatt Akkus Update
Halbwertszeit

Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir zwei Mopeten auf LiFePo4-Akkus von Motobatt (einmal blaue Serie, zwei der roten) umgerüstet. Mit leicht mulmigem Gefühl, denn unser letzter Truppenversuch mit dieser Stromspeicher-Technik vor sieben Jahre (seinerzeit jedoch Akkus von einem anderer Hersteller) ging gründlich in die Hose. Leistungsmäßig gab es weder damals noch heute irgendwas zu meckern – jedoch hatte der erste Elektrodenspender nicht einmal eine Saison überstanden und im wahrsten Sinne des Wortes mit einer Verpuffung dicke Backen gemacht.

Die inzwischen voran geschrittene Technik hatte uns jedoch Mut gemacht es noch einmal zu probieren. Diverse integrierte Schutzschaltungen gegen Überladung, Unterladung, Spannungsfolter und terroristische Angriffe von Killer-Schlümpfen sollten eine ordentliche Lebenserwartung sicher stellen. Um zusätzlich für den Offline-Betrieb gewappnet zu sein, gab’s gleich noch ein passendes Ladegerät, ebenfalls von Motobatt mit dazu:




Dieses stellte bereits nach ein paar Wochen seinen Dienst spontan ein – wurde aber problemlos umgetauscht und sein Nachfolger funktioniert bis heute einwandfrei. Nach etwa einem halben Dienstjahr machte dann der Akku der blauen Motobatt-Serie Zicken, verweigerte die Stromabgabe und –Aufnahme und hatte nicht mal mehr genug elektrisches Fleisch auf den Rippen um eine Armbanduhr zu füttern.




Die anderen beiden Akkus der roten Serie funktionieren bisher einwandfrei und bleiben deshalb auch weiter im Einsatz. Den Verstorbenen haben wir jedoch gegen eine AGM-Batterie ausgetauscht.



LiFePo4 ist und bleibt eine potentiell zickige Angelegenheit, die insbesondere wenn die Temperaturen außerhalb der Komfortzone liegen problematisch werden kann. „Kann“ reicht für uns schon als K.O.-Kriterium aus, weswegen wir bis auf weiteres (wieder) die Finger davon lassen. Die Zuverlässigkeits-Quote ist für unser Anforderungsprofil einfach nicht ausreichend. Was extrem schade ist, denn wie schon gesagt: wenn sie denn arbeiten, sind sie echte Granaten.




Griffkleber
Griffkleber
Fummelkleister

Leider war Pipi Langstrumpfs Vater eine absolute Niete in Sachen Vermarktung, so dass es Konrads Spezialkleber heutzutage leider nicht mehr zu kaufen gibt. Kleister mit außergewöhnlichen Eigenschaften braucht es aber, soll bei Verwendung von Griffgummis der Dreh am rechten Lenkerende nicht ins Leere gehen. Im Netz finden sich allerlei Hausmittelchen als Lösungsansätze: doppelseitiges Klebeband, Pattex, Silikon, geriebener Iltis-Kot. Funktioniert bei uns alles nicht. Aushärtende Kleber scheiden ebenfalls aus, weil das weiche Griffgummi unvermeidlich arbeitet. Als bisher bestes Medium hat sich tatsächlich dieser ausdrückliche Griffgummikleber erwiesen, der bereits nach dem Auspacken heiße Sympathien entfachte, besteht seine rückwärtige Inschrift doch in erster Linie aus jeder Menge Warnhinweisen, was für sich alleine schon mal ein Qualitätsmerkmal ist. Schön giftig und gesundheits-gefährdend, erfüllt die gelartige Substanz ihren Zweck und lässt selbst unsere wabbeligen Silikongummis beständig verharren. Leider ist die Soße mit etwa 20 Doppelmark für die 20 Gramm Buddel nicht gerade günstig. Der Inhalt reicht für etwa drei bis vier Sätze, dann ist Essig. Gut, aber eben auch teuer.

Nutzwert: Sehr gut
Preis/Leistung: nicht gerade günstig



Entlüfterschlüssel
Entlüfterschlüssel
Ringer

Wer nach alter Väter Sitte die Bremse entlüftet oder die Leitungs-Suppe wechselt, sieht sich einer frickeligen Hantiererei mit Schlüssel und Abflussschlauch ausgesetzt. Dem kann man zwar durch den alternativen Einsatz eines Maulschlüssels entrinnen, läuft aber gleichzeitig Gefahr, den kleinen Nippel-Sechskant rundzulutschen. Daher sind umfassend greifende Ringschlüssel zwar die bessere Wahl, aber dafür eben unflexibler beim Hantieren. Ideal sind Zwitterwesen, die extra für diesen Einsatz geschaffen wurden. Im Prinzip handelt es sich dabei um einseitig offene Ringschlüssel mit extrem dicker Wandung, um den Durchbruch stabilitätstechnisch zu kompensieren. Diese Schlüssel kann man auch bei bereits angedockten Schlauch aufsetzen und auf Grund ihrer 8/10er Weitenkombination lassen sich damit 99% aller gängigen Nippel beschrauben. Kostet nicht die Welt und lohnt sich selbst bei nur einmal pro Jahr anfallenden Intervallen.

Nutzwert: 5von5
Preis/Leistung: 4von5



Loch-Marker
Loch-Marker
Montagsmaler

Schon mal versucht, ein Loch auf ein Bauteil zu übertragen und der Stift ist entweder zu dick oder zu kurz um durch die Führung zu passen? Das ist, als würde Katherine Heigl nackt in einem verschlossenen Glaskasten vor dir Hocken und du kommst einfach nicht an sie ran. Da kannst du kratzen, schieben, drücken und den Dödel noch so behände gegen die Scheibe pressen – es ist einfach kein Herankommen möglich. Reißnadeln helfen auch nicht immer weiter (weder bei Heigl, noch bei Bauteilen), denn auch die Dinger brauchen einen gewissen Spielraum, will man den Lochradius umfänglich übertragen. Es ist zum Mäusemelken. Offensichtlich hat das auch die stiftigen Experten von Edding diverse Male an den Rand eines Amoklaufs gebracht, so dass die sich was richtig Geiles haben einfallen lassen: einen Spezial-Filzer, der genau diesen Aufgabenbereich abdeckt. Das Teil hat eine zwei Zentimeter lange und nur wenige Millimeter dicke Spitze, die auch in Sektoren des Weltalls vordringen kann, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Der "Bohrloch Pen" trägt die Insignie 8850, kostet etwa einen Heiermann und rettet Leben. Das Teil ist nervenschonender als ein Baldrian-Einlauf und gehört in jede (!) Werkstatt. Kaufen, sofort!


Nutzwert: saupraktisch
Preis-Leistung: angemessen



Druckluft-Flasche
Druckluft-Flasche
Dicke Backen

Was tun, wenn man Pressluft braucht aber keinen Kompressor hat? Das ist wie vor ´nem Pott Suppe zu verhungern, weil kein Löffel da ist. Aber zumindest für kleine Bastelarbeiten gibt es einen eleganten Ausweg. Zwar gibt es Pressluft auch fertig abgefüllt in Dosen, diese sind jedoch auf Dauer schweineteuer und unflexibel. Deutlich geiler sind da wiederbefüllbare Bottiche. Zwischen 300 und 600 Kubik Volumen haben die Teile und sind mit bis zu sechs bar beaufschlagbar. Und das ganz bequem mit jedem Reifendruckprüfer. Mit einer Füllung kann man ganz ordentlich arbeiten, solange es sich um einfache Pustearbeiten handelt. Zum Reifen aufziehen taugen die Dinger natürlich nicht. Klar. Doch die Dosen lassen sich nicht nur mit Luft befüllen, sondern auch z.B. mit Bremsenreiniger, Kriechöl oder anderen Flüssigkeiten. Anschließend mit Druck versehen, ersetzen die Kleinode handelsübliche Einwegsprühdosen mit Links. Solche Dosen gibt es in verschiedenen Ausführungen: mit auswechselbaren Sprühköpfen oder Lanzen und in verschiedenen Größen. Preislich muss man 30,- bis 50,- Doppelmark auf den virtuellen Tresen hauen – hat dann aber dauerhaft ausgesorgt.


Gebrauchswert: sehr gut
Preis/Leistung: O.K.



Drehmomentschlüssel 1
Drehmomentschlüssel 1
Anballermann


Während es in Sachen Motor-Output zu den meist beachten Werten überhaupt zählt, wird es auf heimischen Hebebühnen gerne wegignoriert: Das Drehmoment. Dabei ist das vorgabengetreue Festziehen von Verschraubungspunkten kein kleinkarierter Akt für übersensible Werkzeug-Nerds, die sich ihre Fleischwurst mit dem Laser-Skalpell schneiden und anschließend die Scheibendicke mit einer Mikrometerschraube kontrollieren, sondern ein lebenswichtiger, elementarer Akt. Häufigste Legitimation der Missachtung: "Ich mach's jetzt seit zwanzig Jahren ohne und es ist noch nie was passiert." Als wären die das schiere Ausbleiben einer Katastrophe und anhaltendes Ignorieren ausreichende Argumentationsgrundlagen für mechanischen Aberglauben. Tatsächlich ist es jedoch so, dass praktisch alle geschraubten Verbindungen am Moped ihre Verbindungskräfte über Flächenpressung erzeugen. Und deren Grad wird eben über das jeweils eingesteuerte Drehmoment festgelegt. Ist dieses zu gering, ist die Verbindung nicht fest genug. Zieht man den Vogel zu doll an, kann die Überbelastung die Schraube an den Rand ihrer Zugfestigkeit bringen, das Gewinde schrotten oder es zu Bauteilverformungen kommen. So mancher Drehmomentverweigerer würde sich wundern, wie fix man z.B. ein Gabelstandrohr ovalisiert. Ein mit Drehmomentschlüssel gehegter Bock steht deutlich solider da und seine Bauteile halten auch länger. Isso!

Was viele Gelegenheitswerker abschreckt (dabei sind es ausgerechnet diese, die den höchsten Bedarf haben), ist zuweilen die zu tätigende Investition in das notwendige Besteck. Wenn man jedoch durchdacht und gezielt einkauft, kommt man nicht nur mit einem einzigen Schlüssel sehr weit, sondern kann sich gleichzeitig sehr flexibel aufstellen. Deswegen wollen wir euch mal mit unserem ganz persönlichen Favoritensystem für artgerechte Kradarbeiten vertraut machen.

Dabei handelt es sich um so genannte Einschubwerkzeuge. Diese sind nicht fest mit einem Aufsatz bestückt, sondern besitzen einen Kopf mit Vierkantaufnahme. Diese gibt es in verschiedenen Größen, wir haben uns für 9x12mm entschieden, was im gefühlten Umgang etwa einem 3/8" Knarrensystem entspricht. Es ist jedoch wesentlich flexibler. So gibt es beispielsweise passende Knarreneinschübe für alle gängigen Vierkante, so dass sich das Werkzeug wie eine normale Ratsche verwalten lässt. Man kann aber auch feste Werkzeuge einstecken, z.B. Ringeinsätze oder offene Systeme wie Maulschlüssel.

Und das macht die Nummer extrem interessant. Denn mit so einem Einsatz kann man auch Schrauben anziehen, die man mit Nüssen und "normalen" Drehmomentschlüsseln nicht erreicht, wie z.B. hydraulische Bremslichtschalter oder Lambda-Sonden. Und genau solche Filigran-Dödel stehen total auf exaktes Drehmoment, werkeln sie doch dank Feingewindes und hohlem Kern in einem noch schmaleren sicheren Drehmomentkorridor als massive Kollegen.

Da die Einsätze nicht nur für Drehmomentschlüssel tauglich sind, sondern es auch passende Knebel gibt, mit denen sie zu ganz normalen Ratschen oder Schlüsseln umfunktioniert werden können, bekommt die Sache gleich doppelten Nährwert. Weil besagte Einschubformate genormt sind, ist man auch nicht an einen einzelnen Hersteller gebunden, sondern kann wild kombinieren. Entsprechende Linien gibt es von praktisch allen Werkzeug-Bäckereien.

Wir haben uns als Basis für einen Drehmomentschlüssel von Gedore entschieden, der mit seinem 5-50 Nm Spektrum für den Mopedbereich sehr gut geeignet ist. Für ein unbenutztes Ausstellungsstück haben wir 60 Kracher abgedrückt – eingeschweißte Neuware kostet das doppelte. Mit der Zeit sind verschiedene Ratschenköpfe und Schlüsselformen sowie ein Knebel dazu gekommen. Man kann die Population nach und nach erweitern und sich somit langsam und gezielt einen Satz für seinen ganz persönlichen Bedarf zusammenfischen. Und wenn man Oma einen Tipp gibt, liegt Weihnachten im Idealfall statt eines gestrickten Schlübbers ein weiterer Einsatz unter Baum.

Für Ratschenköpfe muss man etwa 50 Euro aufwärts einkalkulieren, Gabel- oder Ringeinsätze fangen grob bei einem Zehner an. Der sehr empfehlenswerte Knebel wandert ab ca. 30 Tacken über den Tresen. Durch die Crossover-Verwendbarkeit gedeiht so neben einem sehr guten Drehmomentschlüsselsatz auch ein erbaulicher Knarrenkasten nebst Spezialwerkzeugfunktion. Euer Hobel wird's euch danken. Einmalige Anschaffung, lebenslange Freude. Schrauben zieht man mit Drehmoment an, alles andere ist halbgares Gefriemel. Und das überlassen wir mal schön den Bartöl-gurgelnden Hipster-Heinis.


Bit-Dreher
Bit-Dreher
Bitte ein Bit


Nicht immer reicht der Platz aus, um Knarre oder Bit-Schrauber anzusetzen. Und wer kein Enkel von Ursus ist, wird eine angezogene Schraube kaum werkzeugfrei losgedreht bekommen. Mit den hier vorgestellten Fingerschraubern kommt man in solchen Fällen erstaunlich weit – und das für ganz kleines Bares. Im Prinzip nichts anderes als ein (magnetischer) Bit-Halter mit griffigem Rändel-Ring, lassen sich auf engstem Raum ausreichend Kräfte erzeugen, um die meisten kleineren Schrauben bewegt zu bekommen. Klassisches Einsatzbeispiel: Schwimmerkammerschrauben. Das Dreierpack hat inklusive Bits und Versand nicht mal einen Zehner gefressen. Die Einsätze sind natürlich austauschbar. Einen dieser Hugos mit einer handvoll Einsätze mit ins Bordwerkzeug zu packen, ist nicht die blödeste Sache.


Nutzwert: gut
Preis-Leistungsverhältnis: astrein



Ring-Ratsche
Ring-Ratsche
Die vier Nussketiere

Ein schweinepraktisches Stück Werkzeug haben wir diesen Monat unterm Lampenschirm. Auf den ersten Blick ein ordinärer Ratschenschlüssel, auf den zweiten ein formidabler Tausendsassa, der gleich vier der wichtigsten Schlüsselweiten abdeckt: 10, 13, 17 und 19 Millimeter. Jeder Kopf ist nämlich doppelt bestückt – die Weite lässt sich durch simples Umdrehen des Werkzeugs variieren. Die Drehrichtung wird wie bei einer Knarre mittels Hebel verstellt. Damit empfiehlt sich der Schlegel als Füllstoff für die Werkzeugtasche eures Zossens. Der Knüppel ist solide verarbeitet, sogar für den gewerblichen Betrieb gesalbt und hält entsprechend ordentlich was aus. Es gibt die Teile von diversen Herstellern, große Unterschiede sind keine Vorhanden. Unser Vier-Tier stammt von Proxxon und hat am freien Markt inklusive Versand ca. 25 Kracher aufgesaugt.


Nutzwert: sehr gut
Preis-Leistungsverhältnis: befriedigend



Kellermann ATTO RB
Kellermann ATTO RB


Kein' Bock auf Birnen?

Von der illuminierenden Antike haben wir uns schon lange gelöst. Die Zeiten, als mit Gasen gefüllte Glaskolben, angeregt durch elektrische Glühspindeln, umgelenkt per Reflektoren und ausgesandt durch Streuscheiben in der Größe von Kinoleinwänden Photonen aussendeten sind Geschichte. Dank LED-Technik lassen sich auf kleinstem Raum geradezu gleißende Lichtstärken erzeugen, die selbst Obi Wan's Laserschwert zu einer defekten Neonröhre verkommen lassen. Hatten die ersten Dioden-Generation noch mit den Nebenwirkungen der per Bündelung erzeugten Lichtstärken zu kämpfen - z.b. geringen Abstrahlwinkeln - ist das inzwischen Schnee von Gestern.

Ebenso wie der Gigantismus unserer Altvorderen. Waren in den Achtzigern Rücklichter meist doppelt so breit wie die unter ihnen rotierenden Pneus, kann man manche Exponate der Neuzeit locker ins Profil der Gummi-Latschen drücken. Und im Falle der neuen Kellermann ATTO RBs läuft man sogar Gefahr, sie in den gummierten Tiefen nicht wiederzufinden. Denn die Dinger sind in Sachen Hecklaternen ein ebenso deftiger Quantensprung, wie es ihre Kollegen der blinkenden Zunft schon waren. In Größe und Gehäuseform eineiige Zwillinge, beherbergen die RB jedoch nicht nur eine, sondern gleich zwei Funktionen. Sowohl Rücklicht als Bremslicht finden sich in der Agenda der Teilchen wieder - was bei uns nicht unerhebliche Zweifel ob der jeweiligen Sichtbarkeit auslöste. Denn Helligkeit alleine ist nicht alles, es braucht auch eine gewisse Mindestfläche um von halbblinden Dosenkapitänen wahrgenommen zu werden, die gerne mal in alles hineinrauschen, was kleiner als ein Garagentor ist. Die Austrittsfläche ist im Falle der RBs nun einmal extrem karg, so dass es auch ohne Staatsanwalt für begründete Zweifel reichte. Wir haben deshalb mal einen Satz im Eigenversuch verbaut und das Ergebnis in Wort, Bild und (Tusch!) Video festgehalten. Was sollen wir sagen: die Nummer funktioniert - wie doof. Durch die extreme Helligkeit und ein schön diffuses Strahlverhalten erzeugen die Rücklichter, genau wie ihre Blinkerkollegen eine ausgeprägte Korona, welche die wahrzunehmende Fläche massiv vergrößert. Und auch der Kontrast zwischen Rück- und Bremslicht fällt mehr als kräftig aus. Das gilt auch für die seitliche Sichtbarkeit. Um das zu verdeutlichen, haben wir die Kamera nicht direkt hinter dem Hocker aufgebaut, sondern in einem etwa 20-Grad Winkel seitlich versetzt. Um den Effekt des Bremslichtes zu verstärken, haben wir es mit einem adaptiven Modul angesteuert - zu dem Thema bringen wir übrigens in Kürze einen Workshop.

Zu Kaufen gibt's die RB ab sofort für 59,95 Doppelmark beim Hersteller oder im geneigten Fachhandel. Und wenn ihr eh grad unterwegs seid, bringt euch ruhig ein paar Birnen mit. Obst ist schon geil - nur eben nicht am Krad.

Kellermann ATTO Dark
Kellermann ATTO Dark


Dark Forces

Um den Schutzmann im Strassengraben oder den Kittelwemser während der HU in den fortgeschrittenen Wahnsinn zu treiben, gibt es kaum ein geeigneteres Mittel als die ultrakleinen ATTO-Blinker von Kellermann. Kratzspuren an Hornbrillen, mit Lupen ums Moped schleichende Schergen und von Unglauben in Falten getriebene Gesichtszüge zeugen von den Miniatur-Strahlemännern, hinter denen man auf der ersten Blick eher Scheinwerfer einer Märklin-H0 Lock denn Fahrtrichtungsanzeiger für ausgewachsene Kräder vermuten würde. Zumindest solange wie sie nicht unter Strom gesetzt werden. Dann brennen die Dinger nämlich Löcher in die Netzhaut und bilden eine Corona aus, welche sie optisch um ein vielfaches anschwellen lässt. Für alle, die es im ausgeschalteten Zustand noch eine Spur unauffälliger wollen, gibt es die Perlen nun auch mit getöntem Glas als ATTO Dark. Wir gehen davon aus, dass der TÜV Spürhunde ausbildet um sie am Moped finden zu können. Mit bloßem Auge geht da kaum noch etwas. Wie auch für die klarglasigen Geschwister gilt: am besten mit Mundschutz montieren, ansonsten besteht akute Einatmungsgefahr. 64,95 werden pro Einheit aufgerufen, abzuliefern ist das Lösegeld im nächstgelegenen Fachhandel. Sachdienliche Hinweise gibt's auf der Kellermann Heimatseite

ICON Airframe
ICON Airframe
Klarsicht

Wenn man was vom Material eines Helmes sehen will, muss man entweder auf Krypton geboren sein oder hemmungslos von einem Hobel Gebrauch machen. Oder man shoppt bei ICON. Die haben nämlich neue Versionen ihres wunderprächtig funktionierenden neuen Airframe Pro Helms auf die Werkbank geworfen, deren Oberfläche lediglich getönt daher kommt und die Struktur der Außenschale durchscheinen lässt. Das gibt einen herrlich ranzigen Look, wahlweise in Schwarz oder Dunkelweiß. In technischer Hinsicht sind die beiden Mützen mit ihren normal lackierten Brüdern identisch. Wer auf der Suche nach einer frischen Asphalt-Badekappe ist, die auch bei verschärfter Gangart richtig geil funktioniert, sollte sich die Dinger unbedingt mal aus der Nähe und am Besten live ansehen. Mehr Infos, weitere Optionen sowie erhältliches Zubehör und Visiere können virtuell hier abgerufen werden.