MatNachweis

Shopping-Zeit! Für den Neubau eines Kabelbaums muss man keine Plünderungen in der FuZo veranstalten oder Kabel-Kalli leer kaufen. Ein paar gezielte Griffe ins Elo-Regal reichen vollkommen aus. Wer gut geplant hat, weiß genau was und für wen er anschaffen gehen muss.

Ganz oben auf der Liste stehen – Überraschung! – Kabel. Wer hätte das gedacht. Neben den verschiedenen notwendigen Querschnitten ist auch auf eine ordentliche Farbauswahl zu achten. Es kommen ausschließlich flexible isolierte Kabel zum Einsatz – auf keinen Fall starre aus dem Hausinstallations-Segment, auch keine Lautsprecher-Litzen oder ausrangierte Verlängerungsstrippen aus Opas Dreifachsteckdose. Gebrauchtes Material bleibt außen vor. Wir craften schließlich nicht, wir bauen.




Kabel kauft man nicht bei Obi, sondern idealerweise im KFZ-spezifischen Handel. Meist sind sie dort auch noch günstiger




Dickere Querschnitte besorgen wir uns vorzugsweise in Auto-Buden, die viel im HiFi-Bereich machen. Dort gibt’s es amtliches Material, das sich exzellent als Trasse für den Anlasser eignet. Die Kabel sind trotz ihres Durchmessers extrem flexibel, ordentlich isoliert und lassen sich sehr gut verlöten. In den Dröhn-Buden gibt`s auch gleich die passenden Kabelschuhe dazu




Links ein HiFi-Kabel, rechts daneben zum Vergleich ein alter, störrischer Original-Kollege




Damit Bauteile Anschluss finden, benutzen wir Crimp-Kabelschuhe . Nicht zu verwechseln mit ekeligen Quetschverbindern. Die Dinger gibt`s für einen Appel und ein Ei im sachdienlichen Elektronik-Segment. Also ruhig etwas üppig bevorraten und nicht zu geizig shoppen




Wenn Abzweigungen, bzw. Verteilerstellen sein müssen, kommen solche Weichen zum Einsatz. Sie sind kompakt und erlauben die solide Weitergabe der Signale an gleich drei Abnehmer




Abnehmbare Brocken wie Höcker oder Maske werden ausschließlich mit wasserdichten Steckern angedockt. Es gibt die Superseals in Ausführungen von ein bis sechs PINs – und für Leute mit ner Bärenfalle in der Brieftasche inzwischen auch als günstige Nachbauten, über deren Qualität wir jedoch nichts sagen können. Wir verbauen nur das Originalzeugs – bei gerade einmal zwei Kupplungen spielt das finanziell unterm Strich keine Geige




Kabel verpacken wir grundsätzlich in Schrumpfschlauch. Den gibt es in verschiedensten Durchmessern, Farben, mit und ohne Innenkleber sowie unterschiedlichen Schrumpfraten. Wer auch hier sauber geplant hat, weiß bereits im Vorfeld um die jeweiligen Kabelpakete und kann präzise ordern




An Stellen, wo sich der Schlauch nicht überwerfen lässt, ist selbstverschweissendes Isolierband die richtige Waffenwahl. Es vulkanisiert zu einer ganzheitlichen Hülle und verschließt den umtüdelten Bereich hermetisch. Finger weg von normalem, klebendenden Isolierband!




Sollen verschiedene kleinere Kabelstränge zu einem zusammengefasst werden oder ist zusätzlicher mechanischer Schutz gegen Scheuern sinnvoll, gibt es auch hierfür Mittel und Wege

Das richtige Verhütungsmittel ist in diesem Fall die Spirale. Sie kann nachträglich zum Einsatz kommen und sorgt für zusätzliche Ordnung im Stall. Wer zu Zeiten der Bonanza-Fahrräder aufgewachsen ist, kennt die Dinger noch als bunte Ummantelungen für Bowdenzüge. Wir bevorzugen jedoch unbuntes Schwarz. Vorsicht: wirkt nicht empfängnisverhütend!



Vorher



Gebündelt




Zur Fixierung von elektrischen Gezuppel sind Kabelbinder konkurrenzlos. Günstig, in unterschiedlichsten Längen, Breiten und Farben zu erhaschen das ultimative Würgemittel für Kabelstränge. Sollte immer ausreichend parat liegen




Ebenfalls notwendig für Verlege-Arbeiten: Gummitüllen




Wenn Kabel durch Bleche oder Wandungen verlaufen, unbedingt Gummitüllen zum Einsatz bringen, damit die Isolierung nicht im Loch schubbert und sich aufarbeitet. Schützt langfristig gegen fiese Kurzschlüsse






Disclaimer/Warnhinweis:
Dieser Bericht dient lediglich der Veranschaulichung der von uns durchgeführten Arbeiten. Er ist auf keinen Fall Aufforderung oder Ermunterung zum Nachmachen und will auch nicht so verstanden werden. Wir raten ausrücklich davon ab, die durchgeführten Arbeiten, egal ob komplett oder auszugsweise nachzumachen, da daraus sowohl für Material als auch Leib und Leben (auch das Dritter) explizite Gefahren erwachsen. Darüber hinaus führen derartige Arbeiten u.U. zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und/oder Garantie- oder Gewährleistungsansprüchen. Also bitte auf keinen Fall nachmachen! Wer dies dennoch tut, handelt entgegen unserer ausdrücklichen Warnung als auch Intention und ausschließlich sowie umfassend auf eigene Gefahr und ist für alle hieraus erwachsenden Konsequenzen und Schäden eigenverantwortlich.


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