Montagsmaler

Schon mal versucht, ein Loch auf ein Bauteil zu übertragen und der Stift ist entweder zu dick oder zu kurz um durch die Führung zu passen? Das ist, als würde Katherine Heigl nackt in einem verschlossenen Glaskasten vor dir Hocken und du kommst einfach nicht an sie ran. Da kannst du kratzen, schieben, drücken und den Dödel noch so behände gegen die Scheibe pressen – es ist einfach kein Herankommen möglich. Reißnadeln helfen auch nicht immer weiter (weder bei Heigl, noch bei Bauteilen), denn auch die Dinger brauchen einen gewissen Spielraum, will man den Lochradius umfänglich übertragen. Es ist zum Mäusemelken. Offensichtlich hat das auch die stiftigen Experten von Edding diverse Male an den Rand eines Amoklaufs gebracht, so dass die sich was richtig Geiles haben einfallen lassen: einen Spezial-Filzer, der genau diesen Aufgabenbereich abdeckt. Das Teil hat eine zwei Zentimeter lange und nur wenige Millimeter dicke Spitze, die auch in Sektoren des Weltalls vordringen kann, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Der "Bohrloch Pen" trägt die Insignie 8850, kostet etwa einen Heiermann und rettet Leben. Das Teil ist nervenschonender als ein Baldrian-Einlauf und gehört in jede (!) Werkstatt. Kaufen, sofort!


Nutzwert: saupraktisch
Preis-Leistung: angemessen



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